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Olympischer Gedanke in Lehnitz

Lehnitz Olympischer Gedanke in Lehnitz

Isabel Wollweber aus Erfurt war die erste Starterin der 24. Internationalen Kids-Tour. Die erste Etappe wurde am Freitag mit 240 Nachwuchssportler aus acht Nationen in Lehnitz ausgerichtet. Hintergrund ist ein olympischer Gedanke: Völkerverständigung. Mit deutschen und ausländischen Sportlern soll ein sportliches Ziel verfolgt werden

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Frustrierend? Nein, in die Pedale treten und keinen Zentimeter vorankommen, geht am besten auf den sogenannten Rollen. Quelle: Robert Roeske

Lehnitz. Die Greifswalder müssen sich erwärmen. „Wir gehen immer eine Stunde vor Start auf die Rollen“, sagt Philipp Vogelgesang. Der Radsporttrainer von der HSG Universität Greifswald ist mit 15 Kindern für den Landesverband Mecklenburg-Vorpommern auf der 24. Internationalen Kids-Tour vertreten. Die erste von vier Etappen wurde in Lehnitz ausgerichtet.

Vogelsangs Schützlinge treten erst locker, dann in zwei schnellen Intervallen in die Pedalen – auf einem Trainingsgerät, dass das Rad fixiert, der Rolle. Dann sind die Greifwalder fit. Wie über 240 weitere Teilnehmer starten sie an der alten Kaserne. Kurz zuvor erklärt Sebastian Hans die Regeln. „300 Meter vor dem Start- und Zielpunkt, darf kein Teamfahrzeug stehen“, so der Chefjuror des Wettbewerbs, „sonst droht eine Geldstrafe von 100 Euro oder die Disqualifikation.“

Immer der Nase nach

Immer der Nase nach: Über 10 Kilometer führt die Strecke zwischen Lehnitz und Summt.

Quelle: Roeske

Die Regeln sind streng – wie bei den Erwachsenen. „Unser Motto ist: Fair geht vor“, so Hans. Über 10 Kilometer müssen die Teilnehmer zurück legen. Lehnitz – Summt – Lehnitz. Dafür wurde extra die L 211 gesperrt. Unterwegs sind 112 Kinder zwischen 11 und 12 Jahren und 132 13- und 14-Jährige.

Die Kids-Tour ist ein Radrennen, ausgerichtet für Kinder. Eigentlich findet es in Berlin statt. Doch der Start musste dieses Jahr in Lehnitz ausgetragen werden. „Auf unserer eigentlichen Strecke in Berlin wird gebaut“, erklärt Veranstaltungsleiter Michael Lemke. Lehnitz sei aber ideal. „Das Profil der breiten Straße ist gut.“

Gut gewässert

Gut gewässert: Blumen für die Sieger der ersten Etappe.

Quelle: Roeske

Doch nicht nur Rad wird hier gefahren. Es geht um mehr. „Wir werben für Völkerverständigung.“ Teilnehmer aus acht Nationen, darunter Belgien, Slowenien, Estland und Russland sind dabei. „Unser Konzept ist einmalig“, so der Veranstalter. „Wir wollen mit deutschen und ausländischen Sportlern aus ganz Europa das gleiche Ziel verfolgen.“ Ein olympischer Gedanke. Dabei sei die Qualität der Sportler gestiegen. „Der durchschnittliche Teilnehmer fährt heute 2 km/h schneller als noch vor Jahren.“ Mit bis zu 38 km/h sind die Kinder unterwegs. „Der Leistungsstand ist enorm.“

Die nächsten Etappen sind in Mehrow (Ahrensfelde ) und Berlin.

Von Marco Winkler

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