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Oranienburg Orange – wohin das Auge auch schaut
Lokales Oberhavel Oranienburg Orange – wohin das Auge auch schaut
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00:49 02.05.2018
Mit dem „Tag in Orange“ ehren die Oranienburger Louise Henriette von Oranien. Gilt doch die Kurfürstin als Namensgeberin der Stadt. Weil sie holländischer Herkunft ist, dürfen Landsleute von ihr, wie die Käsefrau Antje oder auch traditionelles holländisches Handwerk nicht fehlen.. Quelle: fotos: Robert Roeske
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Oranienburg

Es ist eine schöne Tradition, dass Oranienburgs Schlossplatz und der angrenzende Park am letzten Aprilsonntag in Orange getaucht werden. Das war auch diesmal nicht anders, wobei das Orange am Sonntag aufgrund des goldenen Sonnenscheins noch kräftiger wirkte. Der „Tag in Orange“ soll an die Namensgeberin der Stadt, Kurfürstin Louise Henriette von Oranien (1627 – 1667), und ihre niederländische Herkunft erinnern.

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Tausende Einwohner Oranienburgs und Gäste der Stadt haben am Sonntag, den 29. April 2018, auf dem Schlossplatz sowie im Schlosspark das Orangefest gefeiert. Es erinnert an die Namensgeberin der Stadt, Kurfürstin Louise Henriette von Oranien, und ihre niederländische Herkunft.

Marianne Siebert feiert alle Jahre mit

In einem orange-weiß gestreiften Shirt und einer orangefarbenen Kostümjacke flanierte am Sonntag auch Marianne Siebert durch den Schlosspark. „Ich gehe seit vielen Jahren zu diesem Fest“, sagte die 83-Jährige, die in Oranienburg geboren wurde, später aber längere Zeit fort war. Die Arbeit im diplomatischen Dienst habe es mit sich gebracht, dass sie lange nicht in der Heimat sein konnte. Doch nach der Wende sei sie zurückgekehrt und freut sich seither, wieder hier zu sein. „Oranienburg ist meine große Liebe“, sagt die Seniorin. Und auch die Enkel und Urenkel seien stets begeistert, wenn sie aus Stuttgart zu Besuch kommen. Nur eines findet Marianne Siebert schade: „Man trifft nur noch selten bekannte Gesichter von früher.“

Käse aus Holland darf nicht fehlen

Immer eine Augenweide ist das historische Handwerk aus Louise Henriettes Heimat, das beim Orangefest auf dem Schlossplatz vorgeführt wird. Dabei darf Käse aus Holland nicht fehlen. Am Sonntag gab es diesen in den Geschmacksrichtungen Bockshornklee und Honigklee, als Kräuter- oder Spargelkäse.

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Tausende Einwohner Oranienburgs und Gäste der Stadt haben am Sonntag, den 29. April 2018, auf dem Schlossplatz sowie im Schlosspark das Orangefest gefeiert. Es erinnert an die Namensgeberin der Stadt, Kurfürstin Louise Henriette von Oranien, und ihre niederländische Herkunft.

Zu Frau Antje aufgeblickt

Vermutlich, weil holländischer Käse oft hoch gelobt wird, stolzierte Frau Antje am Sonntag auf Stelzen über den Schlossplatz und blickte aus 2,60 Meter Höhe auf das Volk herunter. Die Käsefrau aus Groningen begründete ihren Aufstieg auch damit, die Herren der Schöpfung daran erinnern zu wollen, dass Mann zu Frauen stets aufblicken sollte.

Chef-Artistokrat nimmt Bürgermeister auf den Arm

Die Artistokraten sorgten auf der Bühne einmal mehr für eine Mischung aus Akrobatik und Spaß, wobei es zum Pflichtprogramm geworden ist, dass Chef-Artistokrat Martin von Bracht Oranienburgs Bürgermeister auf den Arm nimmt. Dabei stellte er nach dem Vater-Sohn-Wechsel fest: „Was das Gewicht betrifft, hat sich meine Lage nicht verbessert.“

Von Bert Wittke

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