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Oranienburg Alexander Laesicke: „Niemand wird schlechter gestellt“
Lokales Oberhavel Oranienburg Alexander Laesicke: „Niemand wird schlechter gestellt“
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14:05 29.06.2018
Oranienburgs Bürgermeister Alexander Laesicke reagiert auf die Kritik der Gewerkschaft ver.di im Zuge der geplanten Oranienburger Holding. (Archivbild) Quelle: Bert Wittke
Oranienburg

Mit großer Verwunderung hat die Stadt Oranienburg die Kritik der Gewerkschaft ver.di zur Gründung einer städtischen Holding am Donnerstag, 28. Juni 2018, zur Kenntnis genommen. Die Gewerkschaft hatte in einer Mitteilung am Donnerstag Kritik und Befürchtungen geäußert, Mitarbeiter einer geplanten Holding würden schlechter gestellt werden.

Die Planungen zur Gründung einer Holding für die städtischen Gesellschaften haben das Ziel, die städtischen Gesellschaften krisen- und zukunftssicherer zu machen und sie für zukünftige Aufgaben der wachsenden Stadt Oranienburg zu wappnen, teilte die Stadt Oranienburg in einer Mitteilung am Freitagvormittag mit. Von Beginn an war für die Stadt Oranienburg klar, dass eine leistungsfähige Holding auf motivierte Fachkräfte angewiesen ist. Vorgabe für die Planungen zur Gründung einer Holding war es deshalb, dass es weder zu betriebsbedingten Kündigungen noch zu Beschneidungen von Mitarbeiterrechten kommen darf und dass es keine Verschlechterung der arbeitsvertraglichen Bedingungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geben darf, erklärt Gilbert Collé, Pressesprecher der Stadt Oranienburg, am Freitag.

„Dazu stehen wir“, betont Oranienburgs Bürgermeister Alexander Laesicke. „Niemand wird durch die Holding schlechter gestellt.“ Durch individuelle Überleitungsverträge wird für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von den Tochtergesellschaften in die Holding wechseln, sichergestellt, dass es keine Verschlechterungen beim Gehalt oder anderen arbeitsvertraglichen Bedingungen gibt. Die Gespräche mit den Betriebsräten und den betroffenen 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur konkreten Ausgestaltung der Überleitungsverträge sollen unmittelbar nach der Gründung der Holding beginnen.

Die Betriebsräte der Töchterunternehmen seien von Beginn an eng in den Projektprozess eingebunden gewesen und hätten an den regelmäßigen monatlichen Steuerungsrunden teilgenommen, so Collé. „Es ist schade, dass es offenbar trotzdem noch Unsicherheiten unter einigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gibt. Und das, obwohl Politik und Verwaltung seit Monaten keine Gelegenheit auslassen, um den Schutz der Mitarbeiterrechte zu betonen. Wir wollen alles tun, um diese Unsicherheiten bis zum Start der Holding zu beseitigen. Deshalb werde ich als einen ersten Schritt die Betriebsräte und die Gewerkschaft ver.di zu einem gemeinsamen Gespräch einladen“, teilt Bürgermeister Laesicke mit.

Von MAZonline

Die Gewerkschaft ver.di weist im Zuge der geplanten Gründung einer Oranienburg Holding GmbH auf dringend zu klärende Fragen und erhebliche Probleme für die Beschäftigten hin. Sie fordert die Idee der Holding-Gründung gänzlich aufzugeben.

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