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Ortschef zückt rote Karte für Bürgermeister

Kampf für die Öffnung des Wegs nach Dahmshöhe Ortschef zückt rote Karte für Bürgermeister

Das Thema wird die Stadtverordneten von Fürstenberg noch eine Weile beschäftigen: Die Wiedereröffnung des Waldweges von der Bundesstraße 96 nach Dahmshöhe. Ob sie mit ihrem Willen durchkommen, steht in den Sternen.

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Diese Karten übergab Manfred Saborowski.

Quelle: Foto: helmut vielitz

Fürstenberg/Altthymen. Mit einer spektakulären Aktion machte Alttymens Ortsvorsteher Manfred Saborowski während der jüngsten Stadtverordnetenversammlung erneut auf das Problem der Sperrung des Weges von der Bundesstraße 96 nach Dahmshöhe aufmerksam (MAZ berichtete). Im Ergebnis der nach seinen Angaben erst tags zuvor gestarteten Postkarten-Unterschriftenaktion übergab er Fürstenbergs Bürgermeister Robert Philipp die ersten 50 roten Karten, die sich gegen das Stadtoberhaupt richteten. Gleichzeitig wandte er sich bezüglich dieses Themas mit einem doppelseitigen Informationsschreiben erneut an alle Stadtverordneten. Dem angefügt hat Saborowski, der auch Stadtverordneter (Linke) ist, die wichtigsten Ergebnisse seiner Recherchen aus dem Kreisarchiv Oberhavel und Brandenburgischen Landwirtschaftsministerium. Danach sei der Weg immer öffentlich gewesen. Das Ministerium habe der Stadt Fürstenberg die kostenlose Übernahme des Weges angeboten.

Bürgermeister Robert Philipp machte in der Sitzung den Standpunkt der Verwaltung deutlich: So sei Altthymen an die öffentlichen Verkehrsbeziehungen angeschlossen. Die Stadt habe rund 120 000 Euro für die Brückensanierung in Alttymen investiert, um die Erreichbarkeit von Dahmshöhe zu gewährleisten. Zudem vertrat Philipp die Auffassung, dass es nicht die Stadt Fürstenberg, sondern die Forstverwaltung gewesen sei, die den Weg von der B 96 aus gesperrt hat. Er wies darauf hin, dass bei Übernahme einer Straße durch die Kommune diese Träger der Baulast werde. So würde beispielsweise die Sanierung der Brücke auf diesem Weg „mehrere 100 000 Euro kosten“. Aus seiner Sicht müssten die Abgeordneten entscheiden, ob Fürstenberg den Weg von der B 96 aus übernehmen soll. Laut Manfred Saborowki sei dem nicht so. Die Verwaltung wird den Stadtverordneten in der Oktobersitzung einen Beschlussvorschlag machen.

Von i

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