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Petition gegen Sperrung der B 96

Fraktion Pro Fürstenberg und Gemeinden wehrt sich Petition gegen Sperrung der B 96

Für die Fürstenberg und die Nutzer der Bundesstraße 96 ist es ein Schreckensszenario: Die Sperrung der Verbindung Berlin bis zu Ostsee. Die droht ab Mai dieses Jahres wegen Bauarbeiten an der Brücke am Wehr.

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Seit Jahren mahnen sie, weil das Nadelöhr B 96 innerhalb der Stadtgrenzen immer Probleme mit sich bringen wird.

Quelle: HELMUT VIELITZ

Fürstenberg. Gegen die sechswöchige Sperrung der Bundesstraße 96 in der Ortslage Fürstenberg regt sich Widerstand. Die Fraktion Pro Fürstenberg und Gemeinden hat beim Landtag eine Petition eingereicht. Das Schreiben an den Petitionsausschuss-Vorsitzenden Henryk Wichmann ging in dieser Woche raus. „Die Öffentlichkeit und die Stadt Fürstenberg/Havel sind bei dieser Planung nicht beteiligt worden; die Festsetzung erfolgte kurzfristig durch den Landesbetrieb Straßenbau“, heißt es in dem Papier. Bisher sei die Brückensanierung kein Thema gewesen; auf den Crash-Fall der Brückensperrung sei von Seiten der Bürger – insbesondere von den Akteuren zur B-96-Umfahrung – immer wieder hingewiesen worden. Diese Brücke am Wehr ist weiträumig die einzige Möglichkeit der Havelquerung in Fürstenberg. Jetzt bekomme die Sanierung plötzlich höchste Priorität. Als Begründung für die Vollsperrung wurden argumentiert, dass eine halbseitige Sperrung nicht den Arbeitsschutzbedingungen entspreche.

Die Fraktion fordert eine Überprüfung der Entscheidung unter diesen Gesichtspunkten: Verschiebung der Sanierung bis zur Fertigstellung einer Ortsumfahrung, eine halbseitige Sperrung schaffen, Verlegung aus der touristischen Vorsaison Mai/Juni.

„Eine Güterabwägung könnte ergeben, dass die Lebensqualität der Bevölkerung als höherrangig zu beurteilen sein wird. Kurze Wege für Notarztwagen, Schnelle Medizinische Hilfe, Feuerwehr, Kindergarten- und Schulbesuch, um nur einige Beispiele zu nennen, müssen weiter gewährleistet werden“, heißt es in der Petition.

Von Stefan Blumberg

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