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Oranienburg Richtfest für Stadtvillen Am Schlosshafen
Lokales Oberhavel Oranienburg Richtfest für Stadtvillen Am Schlosshafen
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15:25 07.10.2016
Ist schon stolz darauf, dass 27 Woba-Mitarbeiter derartige Millionenprojekte stemmen: Geschäftsführer Bernd Jarczewski. Quelle: Heike Bergt
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Oranienburg

Grund zum Feiern hatten gestern Bauleute wie Bauherren Am Schlosshafen: Ein buntbebänderter Richtkranz wurde über den fünf Stadtvillen aufgezogen. „Ich hoffe, dass vor Weihnachten 2017 die ersten Mieter einziehen“, so Bernd Jarczewski. Das Bauwetter sei über den Sommer bestens gewesen, die Baufirmen hätten sehr gute Arbeit geleistet, lobt der Woba-Geschäftsführer. Polier Olaf Schröder von der Neustrelitzer Hochbaufirma Groth brachte dann auch den Richtspruch für die Neubauten aus.

Der Projektstart, erinnerte Jarczewski liegt rund zehn Jahr zurück. Allein sieben Jahre habe der Ankauf, das Zusammenführen der Grundstücke in Anspruch genommen. Hinzu kam die Planung. „Dank aller, sind wie heute so weit gekommen.“ Nach der Grundsteinlegung für ein Haus in der Gartenstraße vor drei Wochen für Mieter mit kleineren Einkommen, entstehen Am Schlosshafen fünf Stadtvillen mit 47 Wohnungen für die mit größerem Budget.

Die Wohnungen mit Schloss- und Havelblick bekommen nicht nur Fußbodenheizung und große Balkons, sie haben leicht steuerbare Jalousien an allen Fenstern, eine Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung, separate Heizungsanlagen, zum Teil Carports, Fahrradhäuser und Mietergärten. „Wir wollen die künftigen Mieter rechtzeitig in den Ausbau einbeziehen, Sonderwünsche in Bad und Küche gern erfüllen“, so Jarczewski. Die Woba denke über „Vorverträge“ nach.

Während in den Häusern am Bötzower Platz in dieser Woche die letzte freie Wohnung einen Mieter gefunden hat, scheint auch die Vermietung Am Schlosshafen kein Problem zu sein: „Wir haben mehr als 100 Voranmeldungen“, so der Geschäftsführer.

Die Nachfrage ist auch Beweis dafür, „dass wir dieses Segment der Wohnungen, die in Qualität und Miete über dem Durchschnitt liegen, nicht auslassen dürfen oder den Bau nur privaten Investoren überlassen. Wir wollen ein breites Spektrum anbieten“, betonte Aufsichtsratschef und Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke (SPD). „Oranienburg ist einfach angesagt und hip.“ In diesem Jahr wolle die Stadt die Einwohnerzahl von 45 000 erreichen. „Das stellt uns zugleich vor große Herausforderungen, ob im Wohnungsbau, bei den Schulen, Kitas oder der Verkehrsinfrastruktur.“ Deshalb diskutiere die Stadt neben dem Verkehrs- auch den Schul- und Kita-Entwicklungsplan. „Wir sind eine Stadt im Aufwind und im Aufbruch und müssen schnell die Weichen stellen“, sagte er mit Blick auf die aktuelle Diskussion in den Fachausschüssen.

Zu denen, die auf eine der 47 Wohnungen hoffen, gehört das Ehepaar Kruse aus Oranienburg. Sie würden gern ihr zu groß gewordenes Haus mit Garten verkaufen und an die Havel ziehen. Wasser, ist den vor Jahrzehnten von Usedom Zugewanderten immer wichtig geblieben. Zum Jahresende fällt die Entscheidung. „Hoffentlich sind wir dabei“, sagt Heidi Kruse.

Die städtische Woba hat 3660 Wohnungen im Bestand.

Ins Neubauprojekt werden zwölf Millionen Euro investiert, davon sind fünf von der städtischen Woba, sieben Millionen Euro Kredite.

26 Firmen hat die Woba für 25 Baulose unter Vertrag – vorwiegend aus dem Raum in und um Berlin.

Die 47 Wohnungen sind zwischen 75 und 135 Quadratmeter groß.

Der durchschnittliche Mietpreis pro Quadratmeter Wohnraum liegt bei der Woba bei 4,88 Euro.

Von Heike Bergt

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