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Oranienburg Schäfereiweg wird ausgebaut
Lokales Oberhavel Oranienburg Schäfereiweg wird ausgebaut
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18:00 27.02.2019
Im zweiten Anlauf soll der Ausbau des Schäfereiweges in Angriff genommen werden. Quelle: FOTO: Roeske
Zehlendorf

Der Schäfereiweg in Zehlendorf wird in diesem Jahr ausgebaut. Das sagte der Oranienburger Baustadtrat Frank Oltersdorf auf Nachfrage. Eigentlich hatten die Arbeiten an dem 1,2 Kilometer langen Weg bereits im Herbst vergangenen Jahres beginnen sollen. „Aber es gab Forderungen vom Fördermittelgeber“, so Frank Oltersdorf. „Jetzt ist es aber so weit. Vor ein paar Tagen haben wir den Fördermittelbescheid erhalten.“

Ausschreibung geht raus

Die Mitarbeiter des Stadthofes hätten den Weg aber gerade noch einmal glattgezogen. Mit dem Beginn des Ausbaus dauere es aber noch etwas. „Die Ausschreibung geht demnächst raus. Ich denke, dass die Arbeiten im Sommer beginnen werde“, so der Baustadtrat.

Staubwolken und Schlaglöcher

In den vergangenen beiden Jahren war der Zustand des Schäfereiwegs mehrfach thematisiert worden. Zum einen bei der Suche nach der schlechtesten Straße in Oberhavel. Bei der MAZ-Aktion war der Weg von Zehlendorfern vorgeschlagen worden – wegen seines desolaten Zustandes. Die Anwohner beklagten ihr Leid von Staubwolken und Schlaglöchern, denen sie täglich ausgesetzt waren und auch bis heute sind. Ein Stück des Weges (Landesstraße bis zum Abzweig Goldnebelhof) galt immer noch einigermaßen passabel, die zweite Hälfte aber nicht. Bis zum Pensionsstall Falkenhof ist die Qualität des Weges nicht akzeptabel. Die Betreiber des Reiterhofes und auch Kunden befürchteten bereits vor zwei Jahren, dass es Rettungskräfte sehr schwer hätten, sich bis dahin oder zurückzukämpfen.

Tragschicht und Deckschicht

Der Schäfereiweg bekommt über eine Breite von 4,1 bis 5,55 Metern eine 22 Zentimeter dicke Asphalttragschicht und eine vier Zentimer starke Asphaltdeckschicht. Genutzt wird dafür schon der vorhandene Schotteraufbau. Die Entwässerung der Straße wird über ein Muldensystem erfolgen. Baumfällungen sind nicht notwendig. Am Ende der Wohnbebauung soll ein Wendehammer ausgebaut werden. Die Kosten werden mit etwa 750 000 Euro angegeben.

Von Stefan Blumberg

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