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Oranienburg So schön war die Schlossparknacht
Lokales Oberhavel Oranienburg So schön war die Schlossparknacht
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00:20 15.08.2018
Schlossparknacht in Oranienburg 2018. Quelle: Robert Roeske
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Oranienburg

Es war der Höhepunkt des Jahres. Die Schlossparknacht, die am Sonnabend 6 800 Besucher nach Oranienburg lockte. 1 800 mehr als im vergangenen Jahr, als vor allem das Wetter den Veranstaltern der TKO einen Strich durch die Rechnung machte. Das war in diesem Jahr anders. Bei angenehmen, nicht zu heißen Temperaturen wurde den Gästen, Jung und Alt von nah und fern, ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Die XXL-Holzgartenspiele machten auch den Erwachsenen Spaß Quelle: Robert Roeske

„Wir haben auf Facebook von der Schlossparknacht gelesen“, verrieten Luisa Wilke und Ramon Zier aus Potsdam. Sie seien zuvor weder bei der Schlössernacht in Potsdam gewesen, noch jemals in Oranienburg. Die abwechslungsreiche Livemusik und die Lichtershows hätten sie gereizt, den langen Weg aus der Landeshauptstadt auf sich zu nehmen. Doch erst einmal widmeten sie sich den alten XXL-Holzgartenspielen. „Das macht Spaß, heute sitzt man so viel am PC, da sind die Spiele von früher in Vergessenheit geraten.“

Ein abwechslungsreiches Programm wurde den Besuchern im illuminierten Schlosspark geboten.

Während nach und nach die Dunkelheit einsetzte und gleichzeitig die unzähligen, teils geheimnisvollen Lichter im Schlosspark angingen, ließen es sich viele Besucher auch abseits der Bühnen gut gehen. Sie nutzten die Liegestühle auf den Wiesen oder die Bänke in den Gärten. „Wir kommen fast jedes Jahr, der Park ist so schön“, begeisterte sich Mandy Borger aus Velten. Auch der achtjährige Constantin aus Friedrichsthal ist oft im Schlosspark zu Gast. Am Sonnabend mit Oma und Opa. „Mir gefallen die Spiele, die Schaukel, die Lichter und das Essen“, erklärte der Knirps. Und wirklich ließ das Speisenangebot kaum einen Wunsch offen. Es gab Gegrilltes, Pasta auf Porzellantellern, Poffertjes oder Langos. Die Schlangen vor den Ständen waren, anders als vor den Toiletten, überschaubar.

Unterhaltsame Darbietungen der Artistokraten Quelle: Robert Roeske

War man dann frisch gestärkt, konnte man sich wieder ins Getümmel stürzen. Mit seinen Artistokraten sorgte Martin van Bracht vor der Orangerie für zahlreiche Lacher, besonders als er seine blanke Kehrseite präsentierte blieb manchem Zuschauer der Mund offen stehen. Schlangenfrauen zeigten, wie biegsam sie sind, Seilakrobatinnen präsentierten in luftiger Höhe ihre Kunst und der Einrad fahrende van Bracht setzte sich mit Martina Nießner die Akrobatenkrone auf.

Ein abwechslungsreiches Programm wurde den Besuchern im illuminierten Schlosspark geboten.

Deutlich stiller war es in der Silent Disco. Eine Tanzfläche auf dem Rasen samt DJ und Discokugel. Über Funkkopfhörer, 150 wurden verliehen, bekam jeder Besucher nach Lust und Laune Musik auf die Ohren. Pop, Klassik und Schlager, nichts drang nach außen. Es wurde getanzt und lauthals mitgesungen – ein Spektakel auch für die Umstehenden. „Das ist super“, war sich Familie Granzow aus Kremmen einig. Man habe Spaß zusammen, auch wenn jeder nach einer anderen Musik tanze. Wem das zu leise war, der kam bei Partyklängen von „Right now“, den „The Be4tles“ oder den „Monotypes“ mit Hits aus den 50er und 60er Jahren auf seine Kosten, bevor die Lasershow den Abend eindrucksvoll beendete.

Von Ulrike Gawande

Das 14. Friedrichsthaler Dorffest am Sonnabend lockte wieder viele Bürger an den Anger. Neben dem Schaulöschen gab es auch Hüpfeburg, Schießstand und Kinderkarussell, auch die evangelische Kirche stand den Besuchern offen – Führungen durch das 125 Jahre alte Gemäuer inklusive.

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