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Oranienburg Blink-Alarm im neuen Fahrradhaus
Lokales Oberhavel Oranienburg Blink-Alarm im neuen Fahrradhaus
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19:33 22.10.2018
Ein Rad wird in die Haltung im Fahrradhaus am Bahnhof Oranienburg geschoben. Die Lichtanlage soll nun nicht mehr unkontrolliert blinken. Quelle: Enrico Kugler
Oranienburg

Das blinkt und blitzt ja ein bisschen so wie in der Disco – das dachten sich bestimmt viele Leute, als sie immer mal wieder die Beleuchtungsanlage im neuen Fahrradhaus Oranienburg blinken sahen. Sogar auf dem sozialen Netzwerk Facebook hatten sich Anwohner darüber ausgetauscht und gerätselt, was es mit der Blinkerei so auf sich haben könnte. Meistens passierte es am Wochenende, wo das Licht in dem Zwei-Etagen-Haus ständig an und aus ging. Und zwar immer dann, wenn die Mitarbeiter der Gesellschaft für Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung Hennigsdorf (ABS) als Betreuer des Objektes Feierabend oder gar keinen Dienst mehr hatten. „Wir vermuten, dass an dem Schaltkreis manipuliert wurde“, sagt ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Denn der Schaltkasten hänge so tief, dass er für jedermann zugänglich und auch zu öffnen sei. Doch damit soll nun Schluss sein. Am Montag sollen sich Elektriker die E-Anlage vorgeknöpft haben. „Den ganzen Tag waren die Fachleute beschäftigt“, sagt Projekt-Betreuer Michael Heyer (57).

Unbekannte könnten den Strom-Verteiler manipuliert haben

Generell ärgert er sich über den Vandalismus und die Müllferkel, die in dem nicht mal vier Wochen alten Fahrradhaus mit 1056 Stellplätzen ihr Unwesen treiben. „Ständig liegt Müll herum und Leute urinieren in die Ecken“, ärgert sich Heyer. Außerdem waren als „Erste-Hilfe-Maßnahme“ für Pannen-Räder Reparatur-Utensilien wie Luftpumpen angebracht worden. „Wir haben diese Dinge mit sieben Millimeter Stahlseilen gesichert. Und schon nach wenigen Tagen waren die Seile gekappt und alles entwendet“, sagt Michael Heyer. Auch sei es ärgerlich, wenn Leute die Halterung nicht zurück schieben, wenn sie ihr Fahrrad abholen. Der nächste Nutzer darüber oder darunter kommt dann nicht mehr an sein Rad.

Elektriker sollen jetzt Abhilfe geschaffen haben

Überhaupt wünsche sich die Fahrrad-Wache mehr Mitarbeiter, die als 1-Euro-Jobber zur Verstärkung antreten. „Wir haben eigentlich sechs Planstellen, die waren am Anfang auch alle besetzt“, sagt Michael Heyer. „Doch inzwischen gibt es nur noch vier Mitarbeiter, die im Fahrradhaus für Ordnung sorgen sollen.“

Zu wenig. Denn statt drei Schichten, wird so nur noch im Zwei-Schicht-System gearbeitet. Der ursprüngliche Plan: von 6 bis 10 Uhr, von 10 bis 14 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sollte das Fahrradhaus besetzt sein. Aufgrund des Personalmangel fällt nun die Mittelschicht aus.

Von Jeannette Hix

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