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Schönermarker Trauerhalle wird saniert

Alles aus eigener Tasche: Schönermarker Trauerhalle wird saniert

Sie haben nicht lange herumgeredet, wichtig war den Schönermarker Gemeindevertretern eine schnelle Lösung. Deshalb werden sie für die Sanierung der Trauerhalle auf ihrem Friedhof nicht auf Fördermittel warten, sondern bezahlen alles selbst.

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Die Schönermarker Trauerhalle.

Quelle: FOTO: UWE HALLING

Schönermark. Die Schönermarker wollen ihre Trauerhalle aus eigenen Mitteln sanieren. Darüber haben sich die Abgeordneten am Donnerstagabend verständigt. Bürgermeisterin Kirsten Schulz (WG Bürgerinitiative Schönermark) hatte zuvor die Frage in den Raum gestellt, ob der Versuch unternommen werden soll, Fördermittel für dieses Projekt zu beantragen. „Wenn wir das machen, wird es mit Sicherheit länger dauern und vielleicht in diesem Jahr nichts werden.“ Die Abgeordneten befürworteten die Variante „ohne Fördermittel“, die in diesem Jahr über die Bühne gehen soll. „Sonst fällt die Tür irgendwann raus“, hieß es.

Veranschlagt für die Arbeiten sind im Haushalt 2016/17, über den am Donnerstagabend beraten wurde, 50 000 Euro. Die Trauerhalle ist damit das größte Projekt, das in diesem Jahr in Angriff genommen wird. Heinz Scherer (Einzelvorschlag) wunderte sich über die Höhe der Investition: „Wollen wir eine Luxussanierung? Für das Geld kann man fast neu bauen.“ Bei einem Vor-Ort-Termin soll geklärt werden, was gemacht werden muss.

Die Höhe des gesamten Aufwandes, der in diesem Jahr i der Gemeinde betrieben wird, ist im Haushalt mit 630 000 Euro veranschlagt. Nach der Trauerhalle wird die Instandhaltung des Gartenweges die zweitteuerste Investition (30 000 Euro). Ordentlich aufgestockt wird der Kulturfonds: von 3200 Euro auf jährlich 10 000 Euro. Diese Erhöhung war bereits in der Klausurtagung vorgeschlagen worden. „Wir haben die Zahl erhöht, weil wir im Ort kulturell aktiver geworden sind“, so die Bürgermeisterin. Sie erinnerte zum Beispiel an das Straßenfest oder das Familienfest. Ausgebessert werden sollen an einigen Stellen die Fußwege, weil die teilweise sehr uneben geworden seien.

„Es wurden die Dinge berücksichtigt, die zuletzt auch immer Thema waren“, sagte Karin Schröder vom Amt Gransee und Gemeinden. Ein Griff in die Rücklagen blieb dafür unausweichlich. Die Schönermarker haben die anstehenden Vorhaben weitestgehend ins Jahr 2016 gepackt. Deshalb betragen die geplanten Aufwendungen für das Jahr 2017 nur 446 800 Euro (2016: 630 00 Euro). Kosten für die Kita fallen nur noch bis 31. März an, ab 1. April befindet sie sich in Trägerschaft des Amtes. Allein die Personalkosten für die Kita betrugen im vergangenen Jahr 250 000 Euro.

Es gab einige Vorschläge für mögliche Investitionen, die über das Jahr 2016 hinausgehen. Zum Beispiel die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen. Es wurde auch der Wunsch geäußert, die Lampen im Ort nachts durchgängig an zu lassen. „Nach 23 Uhr stolpert man nur noch durch den Ort“, sagte Manfred Scherer. Wenn die Lampen nachts brenen, sei ein Umrüsten der Technik auf LED von Vorteil. Auch der Einsatz von speziellen Gehweglampen wurden thematisiert.

Von Stefan Blumberg

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