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Oranienburg Seelenmassage auf 197 Hektar Fläche
Lokales Oberhavel Oranienburg Seelenmassage auf 197 Hektar Fläche
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16:05 29.04.2018
Immer mehr Frauen sind inzwischen auf den Golfplätzen zu finden, so auch in Stolpe am Tag der offenen Tür. Quelle: Robert Roeske
Hohen Neuendorf

Mächtig Trubel herrschte am Samstag auf dem Gelände des Golfplatzes im Hohen Neuendorfer Ortsteil Stolpe. Der ansässige Berliner Golfclub lud zum mittlerweile achten Mal zum Tag der offenen Tür ein und viele Golfbegeisterte folgten. Mehr als zweihundert Golfer- und Golferinnen tummelten sich auf den zwei 18-Loch-Plätzen und dem 6-Loch-Parcour der Anlage.

„Das Wetter war heute klasse, das hat natürlich auch noch mal einige angelockt. Ansonsten sind wir sehr glücklich über die große Resonanz und freuen uns über jeden einzelnen, dem wir unseren tollen Sport ein wenig näher bringen können“, freut sich Hans Hachenberg aus dem Vorstand des Golfclubs. Und geboten wurde einiges. Auf den Übungsflächen konnten auch Neueinsteiger und Kinder erste Gehversuche im Golfsport unternehmen. Enthusiasten des Sports tummelten sich auf den drei Plätzen der liebevoll hergerichteten Anlage, dazu herrschte Hochbetrieb auf der Driving Range, einem Übungshügel, wo man den Abschlag beim Golf trainieren kann. Die Trainer des Golfclubs standen dort mit Rat und Tat zur Seite.

Einen großen Anteil am bestens präparierten Grün hatte auch Greenkeeper Peter Kreisel, der mit seinem Team für die Anlage zuständig ist. „Wir sind meistens schon ab vier oder fünf Uhr morgens auf der Anlage, da wir am Tage den Spielbetrieb nicht stören wollen.“ Neben der Pflege des Rasens gehören aber auch andere vielfältige Aufgaben zum Repertoire eines Greenkeepers. Für Kreisel die unangenehmste ist das Mähen der Bunkerböschungen: „Das ist echt anstrengend, aber muss halt auch gemacht werden.“ Eine komplette 18-Loch-Runde verlangt einem jeden Golfer eine Wegstrecke von gut und gerne zwölf Kilometern ab, nicht mehr für jeden zu schaffen. „Daher haben wir auch diverse Golfbuggys im Einsatz, gerade für die etwas älteren Herrschaften“, erzählt Hachenberg, um anschließend selbst in eines dieser Gefährte einzusteigen um eine kleine Runde mit dem MAZ-Reporter zu drehen. Erste Station war der Kuchenbasar der Landfrauen Stolpe, die gerade bei größeren Veranstaltungen immer mal wieder auf dem Golfplatz zu finden sind.

Eine große Anzahl koreanischer Golfer stach ebenfalls sofort ins Auge, für Hachenberg allerdings der Normalfall. „Wir haben eine große Gemeinde aus Korea unter unseren Mitgliedern, nahezu knapp an die hundert. Wir veranstalten auch einmal im Jahr einen Ländervergleich zwischen Deutschland und Südkorea.“ Alle vereint dabei eine Faszination – das Relaxen unter freiem Himmel. „Du kannst hier herrlich den Kopf freibekommen und die Seele baumeln lassen auf 197 Hektar Fläche. Egal, wie stressig dein Alltag ist, beim Golf lässt du alles hinter dir“, erklärt Hachenberg die Vorzüge des Sports. Dieser erlebt dabei eine Wandlung, wie auch beim Tag der offenen Tür in Stolpe zu erkennen ist. Während früher Golf als Sport der Reichen und Schönen verschrien war, entpuppt sich das heutzutage als eine Vergnügung für jedermann. „Das ist auch von uns so gewollt, bei einigen anderen Golfvereinen ist das noch nicht so. Aber wir freuen uns über jeden einzelnen, der sich für uns und unseren tollen Sport begeistert“, erklärt Hachenberg.

Gerade Jugendliche möchte man begeistern, so können Kinder und Heranwachsende bis 18 Jahren ab sofort für nur 50 Euro im Club spielen. Dazu wird der Golfclub seine Kooperationen mit den örtlichen Schulen intensivieren.

Von Knut Hagedorn

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