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Singen macht fröhlich!

Kreismusikschule Oberhavel begeistert mit Weihnachtskonzert Singen macht fröhlich!

Gleich fünf Auftritte hatten Anett Stephan und Tochter Anna aus Borgsdorf am Sonnabendnachmittag beim Konzert der Kreismusikschule Oberhavel in der Sporthalle des Oranienburger Louise-Henriette-Gymnasiums zu bewältigen. Sie singen beide im Vokalensemble der Musikschule, das von Anne Gerwinat ausdrucksstark geleitet wird.

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Anett Stephan (vorne links) und Tochter Anna (dahinter) singen im Vokalensemble.

Quelle: Foto: Ulrike Gawande

Oranienburg. Gleich fünf Auftritte haben Anett Stephan und Tochter Anna aus Borgsdorf am Sonnabendnachmittag beim Konzert der Kreismusikschule Oberhavel in der Sporthalle des Oranienburger Louise-Henriette-Gymnasiums zu bewältigen. Sie singen beide im Vokalensemble der Musikschule, das von Anne Gerwinat ausdrucksstark geleitet wird.

Von Nervosität jedoch keine Spur. „So oft wie ich schon auf der Bühne gestanden habe, bin ich auch nicht mehr aufgeregt“, erklärt die 16-Jährige Anna locker. Sie ist nicht nur seit sie denken kann an der Musikschule, begonnen bei der musikalischen Früherziehung, lernte Blockflöte und Geige, war Mitglied ihres Schulchores am Veltener Gymnasium, sondern singt auch noch im Kirchenchor Borgsdorf. „Musik ist mein Leben“, stellt sie fest. Trotzdem hat die Abiturientin, die im kommenden Jahr ein Bauingenieursstudium beginnen will, mit dem Violinspiel aufgehört. „Ich widme mich jetzt ganz dem Gesang.“ Schmunzelnd verrät sie leise, dass man dafür ja auch nicht ganz so viel üben müsse. Praktisch während der Abiturzeit.

Aber ein Lieblingsweihnachtslied hat die Schülerin nicht. Ganz im Gegensatz zu ihrer Mutter, bei der „Les Anges“, das französische Weihnachtslied aus dem 18.Jahrhundert, dessen Refrain mit seinem klangvollen Gloria zu einem wahren Ohrwurm werden kann, ganz oben auf der Weihnachtshitliste steht. „Eigentlich mag ich viele Weihnachtslieder, singe den ganzen Tag vor mich hin“, berichtet die Goldschmiedin zufrieden.

Im Konzert begeistern Mutter und Tochter in kleiner Solistenrunde beim „Dona nobis pacem“ von Mary Lynn Lightfood. „Wenn wir das als Duett singen, bin ich schon nervös“, verrät Anett Stephan. Für beide ist es aber überhaupt kein Problem gemeinsam im Chor zu singen. Denn Singen ist auch für Mutter Anett pure Lebensfreude. „Das Leben ist anstrengend genug, wenn ich dann singe, vergesse ich den Alltag“, erzählt sie. „Singen macht fröhlich!“

Diese Fröhlichkeit ist beiden auch bei dem traditionellen Adeste Fidelis (im Satz von Ber Joosen) oder beim gemeinsam mit allen Streichern und dem Kinderchor MusiKids musizierten „Ding Dong Bells“ anzumerken. Besonders viel Spaß mache es eben auch mit vielen Sängern zusammen zu musizieren, wie beim Winterchor-Projekt vor zwei Jahren, erzählen sie. „Das war ein beeindruckendes Volumen, als sechzig Sänger auf der Bühne standen“, erinnern sich die Sopransängerinnen begeistert.

Auch wenn es am Sonnabend nur rund 25 waren, war der Sound nicht weniger ausdrucksstark. Es war ein abwechslungsreiches Konzert auf hohem Niveau, das den Zuschauern geboten wurde. Nur Weihnachtsstimmung wollte in der doch recht tristen Sporthalle nicht recht aufkommen, auch wenn Tänzerinnen, Musiker und Sänger ihr Bestes gaben.

Von Ulrike Gawande

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