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Oranienburg Spende vom CDU-Sommerfest für das Hospiz
Lokales Oberhavel Oranienburg Spende vom CDU-Sommerfest für das Hospiz
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18:38 26.02.2019
Bernadette Collatz zeigt Ingo Senftleben und Frank Bommert (v.r.) die zahlreichen Angebote im Oranienburger Hospiz. Quelle: Ulrike Gawande
Oranienburg

„Ich habe großen Respekt vor der Arbeit, die hier im Hospiz geleistet wird und zugleich bin ich fasziniert von der Freude, mit der hier gearbeitet wird“, erklärte am Montag der Landesvorsitzende der CDU Ingo Senftleben bei seinem Besuch im Oranienburger HospizLebensklänge“.

Spendenscheck überreicht

Gekommen war er zusammen mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Frank Bommert, um einen Spendenscheck über 1500 Euro an das Hospiz zu übergeben. Gesammelt wurde das Geld beim Familienfest der CDU, das im September auf dem Spargelhof in Kremmen stattfand. „Wir hatten selbst einen schönen Tag und konnten gleichzeitig etwas Gutes tun.“ So soll es auch in diesem Jahr, am 17. August, wieder ein Familienfest für alle Kinder geben, bei dem ebenfalls wieder für das Hospiz gesammelt werden soll.

Spendenübergabe CDU an das Hospiz in Oranienburg Quelle: Ulrike Gawande

Denn das Hospiz, in Trägerschaft der Oberhavel Kliniken, ist trotz mehr als 90-prozentiger Auslastung per Gesetz auf Spenden angewiesen. 95 Prozent der Kosten übernimmt die Kasse, fünf Prozent müssen über Spenden finanziert werden. Insgesamt 20 Mitarbeiter – von der Hauswirtschafterin bis zur Pflegedienstleistung sowie rund sieben Ehrenamtliche – kümmern sich seit November 2014 in dem Hospiz um zwölf Gäste, wie die Menschen, die zum Sterben in das Hospiz kommen, genannt werden. Denn gearbeitet werde nach der Philosophie: „Bevor hier gestorben wird, wird hier gelebt.“ Man versuche den Gästen Lebensqualität in kleinem Maße und vor allem Wohlbefinden zu bieten, erklärt die leitende Pflegefachkraft Bernadette Collatz. Es sei eine erfüllende Aufgabe, auch wenn die Menschen nicht gesund werden. „Es kommt so viel Dankbarkeit und Freude zurück.“

Aufstockung auf 15 Gästezimmer

Dafür versuche man den Gästen viele Wünsche zu erfüllen. Und den Angehörigen beizustehen. „Die Gäste sollen sich wie zu Hause fühlen.“Aufgrund der großen Auslastung ist 2019 ein Anbau für das Hospiz geplant. Drei weitere Zimmer für dann 15 Gäste sollen entstehen. Investiert werden 650 000 Euro. Zudem soll das Wohnzimmer durch einen Durchbruch zum nebengelegenen Essraum erweitert werden. Der so entstehende größere Raum könne zukünftig doppelt genutzt werden und stehe für größere Veranstaltungen zur Verfügung. Auch der Bereich der Ergotherapie wird vergrößert, um mehr Gästen Platz zu bieten. Baubeginn soll im späten Frühjahr sein, man wartet derzeit auf die Baugenehmigung. Mithilfe von Geldern des Fördervereins wird zudem in den Zimmern der Teppich gegen Vinyl in Holzoptik eingetauscht.

Von Ulrike Gawande

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