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Stadtbrandmeister in den Startlöchern

Oranienburg Stadtbrandmeister in den Startlöchern

Sven Marten soll ab Januar den Staffelstab von Friedmund Duwe als Oranienburgs Stadtbrandmeister übernehmen. Vorher müssen die Stadtverordneten dem aber zustimmen.

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Sven Marten.

Quelle: Enrico Kugler

Oranienburg. Sven Marten soll Oranienburgs künftiger Stadtbrandmeister werden. Mit Jahresbeginn 2017. Zuvor findet in der kommenden Woche das erforderliche „Anhörungsverfahren“ der Feuerwehrführung und des Kreisbrandmeisters statt. Das letzte Wort haben die Stadtverordneten auf ihrer Sitzung am 12. Dezember. Sie müssen Marten ihren Segen geben. Dann kann Amtsinhaber Friedmund Duwe, der sich nach mehr als 20 Jahren in den Ruhestand verabschiedet, den Staffelstab zum Jahreswechsel offiziell an den 44-jährigen Oranienburger weitergeben.

Acht Bewerber hatte es bei der Ausschreibung des Postens des Stadtbrandmeisters gegeben. „Wir hoffen, dass er die Feuerwehr für die Aufgaben einer wachsenden Stadt rüstet, die freiwilligen Feuerwehren noch besser aufstellt und die Nachwuchssorgen mit löst“, so Baudezernent Frank Oltersdorf bei der gestrigen Vorstellung des neuen Feuerwehrchefs.

Sven Marten ist in Schmachtenhagen groß geworden, hat Instandhaltungsmechaniker im Eisenhüttenkombinat Ost gelernt, und in mehreren Handwerksunternehmen in Schmachtenhagen gearbeitet. Doch er suchte neue Herausforderungen. Er fand sie im Jahr 2000 bei der Berliner Feuerwehr, stieg dort nach der Ausbildung zum Brandmeister der Wache in Marzahn mit 36 Feuerwehrleuten auf. Zudem absolviert er eine Höhenrettungsausbildung, die heute für Notfälle an Windrädern, in Schächten und auf Schornsteinen gebraucht wird. Nach Abschluss seiner Ausbildung für den gehobenen Dienst arbeitet er seit 2011 als Wachenleiter in Weißensee, ab 2013 in Marzahn.

Sven Marten ist mit Frau und zwei Kinder in Sachsenhausen zu Hause. Seine Frau machte ihn auf die Stellenausschreibung bei der Stadt aufmerksam. Neuland betrete er in Oranienburg unter anderem was die Struktur der Feuerwehr mit den freiwilligen Wehren in den Ortsteilen betrifft und, dass er auch für die Fahrzeugbeschaffung zuständig wird. Gern würde er in Duwes Fußstapfen dahingehend treten, „um irgendwann sagen zu können, das ist mein Wehr. Bis dahin müssen wir zusammenwachsen. Ich bin hoch motiviert.“

Neben 26 Aktiven der hauptamtlichen Feuerwehr, gehören in Oranienburg insgesamt 220 Aktive zur Feuerwehr. Mit Jugendfeuerwehrleute und Altersabteilung sogar rund 500 Frauen und Männer.

Nach der Mitgliederwerbeaktion mit Plakaten 2015 und der Entwicklung eines neuen Logos, „wollen wir die Mitgliederwerbung weiter vorantreiben“, so Ordnungsamtsleiterin Sylvia Holm. Bestes Beispiel für die Arbeit mit Kindern und Jugendliche sei die Wehr in Germendorf. Da könne sich mancher eine Scheibe abschneiden, so Oltersdorf.

Sven Marten war bei der Eröffnung des neue Depots in Germendorf dabei. Er sieht die Feuerwehr der Stadt technisch „sehr gut aufgestellt“. Allerdings wachsen „mit jedem neuen Haus und jedem neuen Unternehmen auch unsere Aufgaben“.

Von Heike Bergt

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