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Stadtempfang in der Orangerie

Oranienburg Stadtempfang in der Orangerie

Beim Stadtempfang am Sonntagabend in der Orangerie im Schlosspark wurde all jenen Dank gesagt, die sich zur 800-Jahr-Feier engagiert hatten, die mithalfen und mitfeierten und die Tage so unvergesslich gemacht haben. Auch die Ehrenpreisträger 2016 sind an diesem Abend ausgezeichnet worden.

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Erst durchs Spalier der Königlichen Schützengilde, dann begrüßte der Bürgermeister jeden Gast per Handschlag. Foto: Kugler

Oranienburg. „Der Festumzug war eines der bewegendsten Erlebnisse in meiner Amtszeit“, sagte Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke am Sonntagabend beim Stadtempfang in der Orangerie. Dieser war in diesem Jahr all jenen gewidmet, die bei der Vorbereitung der Festwoche und des Festumzuges zur 800-Jahr-Feier im Juni mitgewirkt hatten, in Kostümen steckten, die Zügel der Kutschen in Händen hielten, den Festumzug sponserten, mit Tiefladern aushalfen oder sich künstlerisch, literarisch, als Bäcker oder Blumenbinder einbrachten. Ihnen allen war der Stadtempfang 2016 gewidmet, der traditionell am 2. Oktober Honoratioren und weitere geladene Gäste zu einem großen Empfang vereint. Und das diesmal unter dem Motto: „Eine Stadt feiert sich – der Bürgermeister sagt danke.“

In einer Stadt sei es wie in der Familie: Treffen bei Festen und Anlässen schmieden zusammen. So sei es in Oranienburg schon 1991 gewesen, als man sich in Zeiten großer sozialer Probleme und wachsender Arbeitslosigkeit entschieden habe: „Ja, wir feiern trotzdem 775 Jahre Oranienburg“, erinnerte sich Laesicke in seiner Festrede. Weitere identitätsstiftenden Meilensteine, die bis heute nachwirkten, sind die Oranier-Ausstellung 1999, die Landesgartenschau 2009 und nun die 800-Jahr-Feier. „Man organisiert, feiert und freut sich zusammen und geht gestärkt daraus hervor.“ Er habe sich viele Festumzüge im Vorfeld angesehen, „aber Oranienburg hat alle in den Schatten gestellt“, fand der Bürgermeister. Dabei hatte der Erfolg, das Engagement und die Leidenschaft viele Väter, ob Schulen und Vereine, ADFC, Festschriftautoren oder Künstler: „Vieles wird über das Jahr hinaus bewahrt bleiben.“

Sein besonderer Dank ging an das Hauptorganisatorenteam der TKO um Geschäftsführer Jürgen Höhn, Kathrin Günther-Kalsow und Ulrich Koltzer, das einen Scheck für eine „kollektivbildende Maßnahme“ bekam.

Als Ehrenpreisträger der Stadt 2016 wurden an diesem Abend auf die Bühne gerufen: die Feuerwehrchefin von Schmachtenhagen, Anja Klemer-Koch, die Leiterin des Arbeitslosenservice „Horizont“, Viola Knerndel, und Kinderärztin Lucia Wocko vom Netzwerk „Gesunde Kinder“. Sie alle bekamen Riesenapplaus.

Für die richtige Einstimmung sorgten Musiker aller lokalen Rockbands mit dem „Oranienburg“-Song, der zum Stadtfest seine Uraufführung erlebt hatte. Musik und Text stammen von Daniel Wiesjahn, in dem er beschreibt, was Oranienburg für ihn ausmacht, anders und besonders macht. Zum Abschluss stand das junge Jazz-Trio „Ohne Zusätze“ am Mikro. Das Büfett hatte das „Backkörbchen“ Lehnitz gezaubert. Für die rund 150 Gäste des Empfangs dürfte es mehr als gereicht haben.

Von Heike Bergt

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