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Oranienburg Straßenfest zum Geburtstag
Lokales Oberhavel Oranienburg Straßenfest zum Geburtstag
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15:22 06.09.2016
Die Organisatorinnen um MSV-Geschäftsführerin Gabriela Wolff (r.). Quelle: Enrico Kugler
Oranienburg

Mit einem großen Straßenfest feiert der Märkische Sozialverein (MSV) am Donnerstag, 15. September, sein 25-jähriges Bestehen. Und jeder ist dazu herzlich eingeladen. Unter dem Motto „Trödeln und Informieren“ stellen sich entlang der Liebigstraße, die an diesem Tag fürs Markttreiben von 10 bis 16 Uhr gesperrt bleibt, insgesamt elf Selbsthilfegruppen vor. Dazu gehören unter anderem Selbsthilfegruppen, in denen sich an Krebs Erkrankte austauschen, Mütter autistischer Kinder, Menschen mit Osteoporose, psychischen Erkrankungen, Morbus Crohn oder der Schilddrüsenerkrankung Hashimoto.

Doch nicht nur sie. Auch die Beratungsangebote im Haus in der Liebigstraße 4, ob Schuldner-, Frauen- oder Demenzberatung haben ihre Türen weit geöffnet. Und nicht zuletzt stehen die Netzwerkpartner des MSV, wie Lionsclub, Netzwerk gesunde Kinder, das Oberhavel Hospiz und Vertreter des Sehbehinderten- und Gehörlosenverbandes Rede und Antwort.

Beim Trödel wollen die Selbhilfegruppen kleines Geld für ihre Gruppen sammeln. „Viele arbeiten sehr professionell, das wird oft unterschätzt. Sie laden sich Fachleute ein, besuchen Krankenhäuser, holen sich Trainer zu den Treffen. Dafür reichen die Zuschüsse der Krankassen meist nicht“, erklärt MSV-Geschäftsführerin Gabriela Wolff. Rund 100 Selbsthilfegruppen gibt es aktuell unter dem Dach der Sekis in Oberhavel. Jede zählt durchschnittlich zehn bis zwölf Mitglieder. Und es gründen sich immer neue, wie aktuell von Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungen.

Beim Straßenfest in der kommenden Woche gibt es für die Besucher auch Kaffee und Kuchen, Kartoffeldruck und Hüpfburg für die Kinder, ein Drehorgelmann macht Musik. Die Erfahrungen früherer Trödelmärkte des MSV in der Liebigstraße hätten gezeigt: „Dabei ist die Hemmschwelle niedriger, sich bei einer Gruppe zu informieren, statt gleich zu einem Treffen zu erscheinen“, weiß Gabriela Wolff. Jeder könne die Hilfsangebote „nebenbei“ entdecken. Sie hofft, dass das auch diesmal klappt.

Von Heike Bergt

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