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00:25 01.09.2018
Sylvia Grünler arbeitet seit 25 Jahren beim Landkreis Oberhavel. Quelle: FOTO: Stefan Blumberg
Oberhavel

Sylvia Grünler strahlt, wenn sie über ihre Arbeit, ihren Arbeitgeber spricht. Seit einem Vierteljahrhundert ist das die Kreisverwaltung Oberhavel. Wenn heute Nachmittag der feierliche Festakt zu 25 Jahre Oberhavel über die Bühne geht, kann sie getrost sagen, dass sie von Anfang an dabei ist.

In diesen zweieinhalb Jahrzehnten lernte die Hohenbrucherin die Verwaltung aus etlichen Blickwinkeln kennen, weil sie in vielen Bereichen eingesetzt war. „Ich habe dadurch erfahren, dass die Verwaltung einem großen Mosaik gleicht. Jeder Mitarbeiter ist ein kleines Mosaiksteinchen. Und jeder hat eine andere Größe, eine andere Farbe oder eine andere Form. Das macht die Arbeit so interessant, weil man mit verschiedenen Menschen zusammenarbeitet“, sagt Sylvia Grünler.  Sie hatte sich als Mittdreißigerin nach der Wende bewusst entschieden, ihrem Studium für Mechanisierung in der Tierproduktion (Diplom-Ingenieur) eine Ausbildung zur Diplom-Verwaltungswirtin folgen zu lassen. „Ich wollte den Anforderungen in der Verwaltung gewachsen sein, mich mit einbringen, etwas bewirken“, so die 59-Jährige. Mit Maren Sange und Birgit Lipsky, die heute auch noch in der Oberhaveler Kreisverwaltung arbeiten, saß sie damals auf der Schulbank. „Es arbeiten hier ohnehin viele Kollegen, die vom ersten Tag an dabei sind und mit ihren Erfahrungen den Landkreis gestärkt haben“, so Sylvia Grünler. Sie selbst hält Oberhavel für einen starken Kreis, der sich im Spannungsfeld zwischen Berlin und dem Umland befindet.

Sylvia Grünler hat die Geschicke in einigen Stationen mitgestaltet. In den ersten vier Jahren wirkte sie im Personalamt (Aus- und Fortbildung), war auch Ausbildungsleiterin. Drei Jahre lang (1998 bis 2001) steckte sie ihre Kraft in den Bereich interne Organisation. „Da lernt man das Haus ganz anders kennen. Manchmal fragt man sich sicherlich, was der andere wohl so macht. In der Funktion erfuhr ich das. So habe ich die Arbeit der anderen wertschätzen gelernt.“ Ganz anders verliefen die Jahre (2001 bis 2004) als Referentin des damaligen Landrates Karl-Heinz-Schröter. „Da profitierte ich enorm von meiner vorherigen Tätigkeit, da ich viele Mitarbeiter kannte. Und ich lernte es, diplomatisch zu sein.“

Sylvia Grünler vom Landkreis Oberhavel. Quelle: Stefan Blumberg

Das war insbesondere gegenüber von Menschen nötig, die als letzten Ausweg eines Problems nur noch ein persönliches Gespräch mit dem Landrat sahen. Die waren oft auf 180, wurden dann von Sylvia Grünler empfangen und beruhigt. Als Fachdienstleiterin Personal war sie genau in der Zeit im Amt, als das Jobcenter aufgebaut wurde. „Wir haben hunderte Bewerbungsgespräche geführt, manchmal auch noch sonnabends“, erinnert sie sich an diese spannende Zeit (2005 bis 2010). Seitdem sind die Räume der Kommunalaufsicht ihr täglicher Arbeitsbereich. „Wir sind dort vier Mitarbeiter, ein tolles Team, das macht wirklich Spaß.“

Sylvia Grünler wanderte gern durch verschiedene Abteilungen durchs Haus. „Manche wollen lieber in ihrem Bereich bleiben, andere möchten sich verändern. Ich fand die neuen Sachen immer spannend.“ Sie ist froh, dass dies in der Verwaltung möglich war und ist. „Denn ich denke, dass eine Verwaltung attraktiv für die Mitarbeiter sein muss, um sie zu halten.“ Denn nur dann würden sie sich entfalten können. Und das Mosaiksteinchen würde dann am  richtigen Fleck sein.

Von Stefan Blumberg

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