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Oranienburg Erzieher und Sozialassistenten öffnen die Türen im Oberstufenzentrum
Lokales Oberhavel Oranienburg Erzieher und Sozialassistenten öffnen die Türen im Oberstufenzentrum
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01:15 03.02.2019
Angehende Erzieher und Sozialassistenten gaben Interessierten einen Einblick in das Unterrichtsgeschehen. Quelle: Ulrike Gawande
Oranienburg

Im Pflegeraum präsentieren angehende Sozialassistenten den pflegerischen Teil ihrer Ausbildung, in der Aula zeigen zukünftige Erzieher auf ihren Gitarren, was sie im Musikunterricht gelernt haben und im Hauswirtschaftsraum wird gewaschen und gebügelt.

Ausbildung mit Kind

So sieht es aus, wenn das Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum in Oranienburg die Türen in dem Gebäude in der Willy-Brandt-Straße öffnet. Denn hier werden Erzieher und Sozialassistenten ausgebildet. Die Altersspanne der Schüler reicht von unter 18 Jahren bis 40. Manche der Schülerinnen sind sogar schon Mutter, wie Stefanie Krause aus Oranienburg, die bereits eine vierjährige Tochter hat. Wegen dieser war die 24-Jährige auf der Suche nach einer Ausbildung, in der sie vor allem wochentags und tagsüber beschäftigt ist. „Eigentlich wollte ich Restaurantfachfrau werden.“

Vielfältige Lernmethoden

Stattdessen absolvierte die Oranienburgerin erst eine Ausbildung zur Sozialassistentin und nun aufbauend zur Erzieherin. Das sei mit Kind zwar anstrengend, aber machbar, so Krause. Der Vater des Kindes, Großeltern, aber auch die Sozialarbeiterin der Schule stehen bei Bedarf helfend zur Seite. „In dem Beruf kann ich meine kreative Ader ausleben“, lacht die junge Mutter, der an der Schule die verschiedenen Lernmethoden gefallen.

Viel praktische Arbeit

Ihr Mitschülerin Michele Lochowicz aus Hohen Neuendorf hat den gleichen Ausbildungsweg gewählt wie Krause. 29 Schüler seien sie in einer Klasse. Vorwiegend weiblich. „Mir macht es Freude, mit Kindern zu arbeiten, sie schon von klein auf zu fördern.“ Die Lehrer des OSZ seien gut und es werde sehr praktisch gearbeitet, so die 20-Jährige.

Ausstellung im Mai in Pinnow

Davon konnte man sich im Kunstraum überzeugen. Dem Reich von Kunstlehrerin Silvia Faustmann. Drei Techniken lernen die Schüler: Zufallsverfahren mit Farbe, Drucktechniken und Collagen. „Einfache Methoden, damit die Schüler sie mit Kindern auch gut umsetzen können.“ Auch gebastelt werde. Oft Jahreszeitbezogen. „Die Schüler sind sehr offen, sie brauchen nur konkrete Anweisungen, wie man es nachmachen kann“, weiß die Pädagogin. Heruntergebrochen auf die spätere Zielgruppe. „Das ist ein breites Spektrum.“ Besonders stolz ist die Kunstlehrerin, dass ihre Schüler am 5. Mai in der Kirche Pinnow eine eigene Ausstellung gestalten

Von Ulrike Gawande

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