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Tierische Models auf dem Laufsteg

Rassegeflügel- und Kaninchenschau in Gransee Tierische Models auf dem Laufsteg

Zum ersten Mal haben Jugendliche des Kleintierzüchtervereins Gransee eine Rassegeflügel- und Kaninchenschau auf die Beine gestellt. An zwei Tagen sind in der Alten Feuerwehr 380 Tiere zu bestaunen. Am heutigen Mittwoch besteht noch die Chance, sich ein Bild zu machen.

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Organisator René Radojewski mit seinem einjährigen deutschen Zwerg-Lachshuhn.

Quelle: FOTOS: Uwe Halling

Gransee. Wenn vor der „Alten Feuerwehr“ in Gransee die Parkplätze besetzt sind und aus dem Inneren ein „Gurrgurr“, „Muckmuck“ oder „Kikeriki“ kommt – dann sind das untrügliche Zeichen dafür, dass eine Rassegeflügel- und Kaninchenschau stattfindet. Wie seit Jahren. Und trotzdem ist etwas anders als sonst: Weil die „normale“ Schau jetzt zweimal ausfiel, stellte die sieben Mitglieder starke Jugendgruppe des Kleintierzüchtervereins Gransee die Schau zum ersten Mal in eigener Regie auf die Beine. Spiritus rector: René Radojewski aus Güldenhof. Gemeinsam mit Hartmut Rensch hielt er die organisatorischen Fäden in den Händen. Unter anderem organisierten die Jugendlichen eine Tombola mit attraktiven Preisen, die von zahlreichen Sponsoren, dem Amt und der Stadt Gransee, den Gewerbetreibenden sowie den Privatleuten  aus  Gransee und Umgebung spendiert wurden. „Danke dafür“, sagt Hartmut Rensch.

„Nicht alle Jugendlichen konnten helfen“, sagt der 18-Jährige René Radojewski. „Von den Älteren haben einige ihre Erfahrungen mit einfließen lassen.“ Da muss die Ausstellungsstätte eingeräumt werden, Sponsoren für Preise werden gebraucht, Preisrichter müssen engagiert und geworben werden. „Wir haben am Montag die letzten Handgriffe gemacht“, sagt René Radojewski zu den vorbereitenden Tätigkeiten für die Schau. „Unter anderem wurden die Käfige eingestreut.“ Sozusagen auf den letzten Pfiff, denn bereits am Montag erschienen die sechs Preisrichter und bewerteten die Tiere. Angesehen haben die sich auch der Schirmherr der Schau, Amtsdirektor Frank Stege, sowie der Granseer ehrenamtliche Bürgermeister Mario Gruschinske.

Aussteller sind nicht nur Jugendliche , sondern auch erfahrene Züchter. „Wir wollen mit der Schau erreichen, dass mehr Jugendliche für die Züchterei Interesse zeigen und sich begeistern lassen“, so René Radojewski. Er hat auch einige Tiere ausgestellt.

Zu sehen für die Öffentlichkeit sind sie seit Dienstag, heute besteht die letzte Möglichkeit, sich die Kämme der Hühner, die Felle der Kaninchen oder die Form der Enten anzusehen (10 bis 15 Uhr). 380 Tiere können in der Alten Feuerwehr in Augenschein genommen werden, darunter befinden sich mit den Wiener Kaninchen und den Warzentauben – beide sind in einer Extrawerbeschau zu sehen – die heimlichen Stars.

52 Tiere werden mit Preisen bedacht. „Das sind heute nicht mehr unbedingt Pokale. Die Tendenz geht zu wertvollen Bändern hin“, sagt Hartmut Rensch. Von den jungen Züchtern aus der Region werden auch einige geehrt: Zu ihnen zählen Magdalena Schulz (deutsche Modeneser/Huhn), Julia Borkenhagen (Lockentaube/Kreisverbandsehrenpreis), Marleen Arndt (deutsche Schautippler/Taube), Florian Wernicke (Brahma/Huhn) sowie Maik Radojewski und René Radojewski.

Von Stefan Blumberg

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