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Verein Kunstraum mit neuer Vorsitzenden

Oranienburg Verein Kunstraum mit neuer Vorsitzenden

Ein vierköpfiges Frauenteam bildet den neuen Vorstand des Vereins Kunstraum Oranienwerk, der, im November letzten Jahres von 20 Mitgliedern gegründet, heute schon 54 Mitglieder aus Oberhavel und Berlin zählt. Die Heilpraktikerin Christiane Grintzewitsch ist neu gewählte Vorsitzende.

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Christiane Grintzewitsch ist Heilpädagogin.

Quelle: Heike Bergt

Oranienburg. Mit der Kunst hat sie jede Menge am Hut. Künstlerin ist die neue Vorsitzende des Vereins Kunstraum-Oranienburg jedoch nicht. Das muss kein Nachteil sein. Im Gegenteil, fanden die 54 Mitglieder des Künstlervereins und wählten Christiane Grintzewitsch am 26. August zur Nachfolgerin von Monika Leonhardt, die auf eigenen Wunsch abgelöst wurde. „Sie hat mit viel Herzblut gearbeitet, wohl aber die Anforderungen an ihre Gesundheit überschätzt.“

Christiane Grintzewitsch ist Heilpädagogin mit Schwerpunkt Malerei, aus Heiligensee, hat bis Ende Juli beim Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk gearbeitet und ab 1. August die „Stöber-Ecke“ einen Second-Hand-Laden im Auftrag des EJF zusammen mit acht ehrenamtlichen Frauen übernommen. In einem Malkurs für behinderte Menschen hatte sie Martina Witting-Greth kennengelernt, die zu den Mitbegründern des „Kunstraumes“ im Oranienwerk, zählt.

Im November 2015 mit 20 Mitglieder gründet, „ist er inzwischen gut gefestigt“, findet Gritzewitsch. Die Ziele der 66-jährigen neuen Chefin: Zum einen würde sie 2016 gern „vor allem expandieren und auch Musiker, Tänzer und Literaten aufnehmen“, zum anderen möchte sie Förderanträge stellen – für den Verein oder auch in Sinn einzelner Vereinsmitglieder. Dafür hat sie sich kompetente Frauen an die Seite geholt: die Museologin Susanne Lehmann und die Bürgermeisterkandidatin der SPD in Oraneinburg, Jennifer Collin. Beide haben Unterstützung zugesagt. Auch mehr Geldgeber mit Herz für die Kunst möchte sie auftun. Und zudem – wohl berufsbedingt – soziale Kunst-Projekte anstoßen. Mit Schulkindern ebenso künstlerisch arbeiten, wie mit Flüchtlingen im Lehnitzer Heim. „Ich kann das nicht alles selbst tun, aber meine Künstler dafür begeistern.“

Allen Vereinsmitglieder zusammen bot der erste „1. Artroom“ im Juni im Oranienwerk eine Plattform, um sich und ihre Werke zu präsentieren. Nun steht der zweite ins Haus: „Natur, Menschen, Abstraktionen“ unter diesem Thema ist er ab 24. September im Oranienwerk geöffnet. Die Vernissage findet am 1. Oktober um 11 Uhr statt. Einen überarbeiteten Katalog wird es aus Finanzgründen erst Anfang 2017 geben. Kontakt: 0173/2 16 40 70, www.kunstraum-oranienburg.de.

Von Heike Bergt

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