Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
War das Löschwasser knapp?

Germendorf War das Löschwasser knapp?

Stand den Feuerwehrleuten beim Brand am Sonntagmorgen in Germendorf nicht ausreichend Wasser zur Verfügung? War ein Hydrant defekt? Ein Germendorfer Geschäftsmann fragt nach. Einsatzleiter und Stadtbrandmeister: „Zu keinem Zeitpunkt zu wenig Wasser.“

Voriger Artikel
Tausende Besucher auf Regionalmarkt
Nächster Artikel
Kreisvolkshochschule: Bildung hört nie auf

Druck auf der Leitung im Morgengrauen in Germendorf.

Quelle: Julian Stähle

Germendorf. Stand den Feuerwehrleuten am Sonntagmorgen beim Brand in Germendorf nicht genug Löschwasser zur Verfügung? Diesen Eindruck hatte Bert Schanner, Firmeninhaber von Haus und Werkstatt 24 in der Dorfstraße. „Erschütternd, wenn man sehen muss, dass die Feuerwehr aus einem nicht funktionierenden Hydranten Wasser entnehmen möchte“, schrieb er gestern per Mail an die MAZ. Wann seien „denn die Hydranten in Germendorf das letzte Mal geprüft worden?“, fragt er. Und liege die Ursache des Defekts vielleicht darin, „dass nicht mehr die Feuerwehr, sondern der Wasserversorger“ für den Check zuständig ist?

Korrekt ist, für den Hydranten ist der Wasserversorger zuständig. In diesem Fall die Stadtwerke Falkensee, die Germendorf beliefern, so Einsatzleiter Jens Pamperin: „Der Hydrant war super sauber und völlig o.k.“ Anfangs habe das Wasser nicht gereicht. Das liege aber daran, dass man nur eine bestimmte Menge Wasser aus einem Hydranten entnehmen kann. „Generell bringt ja auch jedes Fahrzeug, das ankommt, Wasser mit. Zudem haben wir sofort eine Leitung zum Brunnen eingerichtet.“ Das alles greift ineinander und sei gängige Praxis. Der Brunnen lag allerdings 300 Meter vom Einsatzort entfernt. „Der Wasserversorger erhöht bei großer Abnahme durch die Feuerwehr automatisch den Druck. Das ist im gesamten Stadtgebiet Oranienburg so. Wir hatten am Sonntag zu keiner Zeit zu wenig Wasser“, so der Einsatzleiter.

Das sieht auch Stadtbrandmeister Friedmund Duwe so: Nach der „Chaosphase“, von denen die Feuerwehrleute selbst sprechen, wenn klar ist, was bei einem Brand nicht zu retten ist und wo Leben und Gebäude zu retten sind, wird die Wasserversorgung aufgebaut. Mit rund 100 Flachspiegelbrunnen sei Oranienburg vergleichsweise sehr gut ausgerüstet, um nicht nur auf Hydranten angewiesen zu sein. „Und wir bauen noch mehr, wie im Gewerbepark-Nord“, so Duwe.

Von Heike Bergt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Oranienburg


57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg