Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oranienburg War das Löschwasser knapp?
Lokales Oberhavel Oranienburg War das Löschwasser knapp?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:54 26.09.2016
Druck auf der Leitung im Morgengrauen in Germendorf. Quelle: Julian Stähle
Anzeige
Germendorf

Stand den Feuerwehrleuten am Sonntagmorgen beim Brand in Germendorf nicht genug Löschwasser zur Verfügung? Diesen Eindruck hatte Bert Schanner, Firmeninhaber von Haus und Werkstatt 24 in der Dorfstraße. „Erschütternd, wenn man sehen muss, dass die Feuerwehr aus einem nicht funktionierenden Hydranten Wasser entnehmen möchte“, schrieb er gestern per Mail an die MAZ. Wann seien „denn die Hydranten in Germendorf das letzte Mal geprüft worden?“, fragt er. Und liege die Ursache des Defekts vielleicht darin, „dass nicht mehr die Feuerwehr, sondern der Wasserversorger“ für den Check zuständig ist?

Korrekt ist, für den Hydranten ist der Wasserversorger zuständig. In diesem Fall die Stadtwerke Falkensee, die Germendorf beliefern, so Einsatzleiter Jens Pamperin: „Der Hydrant war super sauber und völlig o.k.“ Anfangs habe das Wasser nicht gereicht. Das liege aber daran, dass man nur eine bestimmte Menge Wasser aus einem Hydranten entnehmen kann. „Generell bringt ja auch jedes Fahrzeug, das ankommt, Wasser mit. Zudem haben wir sofort eine Leitung zum Brunnen eingerichtet.“ Das alles greift ineinander und sei gängige Praxis. Der Brunnen lag allerdings 300 Meter vom Einsatzort entfernt. „Der Wasserversorger erhöht bei großer Abnahme durch die Feuerwehr automatisch den Druck. Das ist im gesamten Stadtgebiet Oranienburg so. Wir hatten am Sonntag zu keiner Zeit zu wenig Wasser“, so der Einsatzleiter.

Das sieht auch Stadtbrandmeister Friedmund Duwe so: Nach der „Chaosphase“, von denen die Feuerwehrleute selbst sprechen, wenn klar ist, was bei einem Brand nicht zu retten ist und wo Leben und Gebäude zu retten sind, wird die Wasserversorgung aufgebaut. Mit rund 100 Flachspiegelbrunnen sei Oranienburg vergleichsweise sehr gut ausgerüstet, um nicht nur auf Hydranten angewiesen zu sein. „Und wir bauen noch mehr, wie im Gewerbepark-Nord“, so Duwe.

Von Heike Bergt

Kultur, Handwerk und vor allem regionale Produkte lockten am Wochenende wieder Tausende Besucher auf den Oranienburger Regionalmarkt. Kleiner Höhepunkt: Ein im Mai geborenes Wollschwein aus dem Liebenthaler Haustierpark wurde feierlich getauft – auf den Namen Klaus.

26.09.2016

Nicht nur die Germendorfer sind sauer. Seit Jahren werden sie vertröstet. Ihr Wunsch: Mehr Radwege, vor allem einen nach Schwante. Eine erste Planung sieht den vor. Bauende: 2021. Kein Zustand für viele. Rund 300 Menschen gingen deshalb am Sonnabend auf die Straße, um zu demonstrieren.

25.09.2016

Die Vereine sind zwar aktiv, doch eines fehlte in Sommerfeld: Ein schönes Fest. Das hat Familie Krönnecke mit dem hiesigen Fußballverein und weiteren Unterstützern auf die Beine gestellt. 30 Händler kamen am Sonnabend zum ersten Kreativmarkt – ein voller Erfolg.

25.09.2016
Anzeige