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Oranienburg Wassersportler werben für Erhalt ihres Standorts
Lokales Oberhavel Oranienburg Wassersportler werben für Erhalt ihres Standorts
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01:16 16.09.2018
Die Sozialausschussmitglieder tagten am Donnerstagabend auf dem Vereinsgelände und sahen sich dort um. Quelle: Heike Bergt
Oranienburg

Verständlich ist: Nur ungern würde der Wassersportclub Möwe (WSC) seinen Standort am Louise-Henriette-Steg verlieren. Mit Blick auf den geplanten städtebaulichen Ideenwettbewerb „Quartier Fischerweg“ tagte der Sozialausschuss am Donnerstagabend im Vereinshaus.

Dort stellte Andreas Kowal, wie auch am Dienstag dem Bauausschuss, die Jugendarbeit vor: 20 Jugendliche zwischen sechs und 27 Jahren haben hier ihren Treff und Trainingspunkt. Sie üben hier nicht nur für nationale und internationale Wettkämpfe in motorisierten Schlauchbooten, sie restaurieren auch alte Kanadier aus den 1960-er Jahren, in denen Eltern und Großeltern aufs Wasser der Havel gingen. Auf der Halbinsel finden Trainingscamps statt, viele Schulen und Vereine melden sich hier für Zeltlager an. Inzwischen vergehe kaum ein Tag, an dem nicht auch Wasserwanderer und Paddler hier festmachen, auch Radfahrer nutzen das Vereinsgelände zum Übernachten im Zelt für einen kleinen Preis.

Der Nachwuchs der Wassersportler mit Andreas Kowal. Quelle: Heike Bergt

Der Verein besteht 100 Jahre und hat seinen Ursprung im damaligen Schwimmsportclub Möwe. Heute düsen die Jugendlichen mit motorisierten Schlauchbooten über einen Wettkampfparcours. „Wir brauchen dafür Land- und Wasserflächen und auch die Gebäude, die wir hier alle ehrenamtlich pflegen und erhalten“, so Vereinschef Eckard Nuß. Der Verein zähle aktuell 74 Erwachsene und 20 jugendliche Mitglieder. Kinder zahlen im Jahr 30 Euro an den Verein. Wer als Wasserwanderer hier Station macht, muss lediglich zwei Euro pro Tag berappen und kann dafür anlanden und duschen gehen. „Wir sind keine Marina, nicht für Eliten, sondern für die Menschen der Umgebung“, betonte Nuß. 4500 Euro beträgt die Pacht des Vereins im Jahr an die Stadt.

Das Vereinsgelände mit dem Vereinshaus. Im Hintergrund der altes Speicher. Quelle: Heike Bergt

Da der Beschluss zur Auslobung eines Ideenwettbewerb bereits vom Bauausschuss am Dienstag noch einmal in die nächste Beratungsrunde der Fachausschüsse verwiesen worden war, blieb es am Donnerstagabend bei den Infos des Vereins und einem Rundgang übers wahrlich attraktive Vereinsgelände.

Von Heike Bergt

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