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Wecken aus dem Dornröschenschlaf

Kremmen Wecken aus dem Dornröschenschlaf

Nur wer kämpft, bringt etwas in Bewegung – unter diesem Motto hat sich am Sonnabendvormittag ein „Arbeitskreis zur Wiederbelebung des Kremmener Klubhauses“ gegründet. Die Mitglieder wollen das Haus wiederbeleben. Das sei ein langer Weg, versuchen will man es trotzdem.

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Gründung des Arbeitskreises am Sonnabendvormittag.

Quelle: Helmut Schneider

Kremmen. Es war einmal ein Klubhaus in Kremmen. Dort wurde fröhlich gefeiert, getanzt und gelacht. Zeitweilig diente das Gebäude auch als Schule. 1999 war dann Schluss mit lustig – das 1901 erbaute und denkmalgeschützte Haus am Markt wurde geschlossen. Viele Kremmener, aber auch Einwohner der umliegenden Dörfer, trauern seitdem den geselligen Zeiten nach.

Am Sonnabendvormittag trafen sich nun auf Initiative von Ortsvorsteher Eckhard Koop acht Kremmener mit dem Ziel, das Klubhaus aus seinem Dornröschenschlaf zu erwecken und bildeten einen „Arbeitskreis zur Wiederbelebung des Kremmener Klubhauses“. Ein „Prinz“, der dabei helfen will, ist Bäcker Plentz, der in der unteren Etage bereits Laden und Café einrichtet. Eröffnung: Mai 2017.

Was geschieht aber mit den restlichen Räumen? „In den Kellergewölben könnte der Jugendclub untergebracht werden und auch die Stadtbibliothek könnte hier ein neues Domizil haben“, schlug Katy Lüder vor. „Der kleine und große Saal sollten für Veranstaltungen mit möglichst hohem wirtschaftlichen Nutzen betrieben werden und die obere Etage könnte als Seniorentreff dienen“, ergänzte Koop. „Ein Mehrgenerationenhaus“, stimmte Heidi Sommer begeistert zu und zeigte sich mit den Worten: „Wenn keiner kämpft, kommt nichts in Bewegung“, optimistisch. Sie wies daraufhin, unbedingt die Ortsteile wie Beetz, Sommerfeld und Hohenbruch für das Projekt zu gewinnen – auch ihr Haus soll es sein.

Koop brachte als Vorbild für die Sanierung den Aufbau der Oranienburger Orangerie ins Spiel. Auch hier hatten sich erst wenige Unterstützer zusammengefunden, um später einen Förderverein zu bilden, der mit viel Ausdauer und Geschick letztlich dieses Schmuckstück im Schlosspark zustande brachte. „Ziel sollte es sein, möglichst viele für einen Förderverein Kremmener Klubhaus zu gewinnen“. Es wäre allerdings nicht günstig, wenn er als Ortsvorsteher die Leitung übernehme. Katy Lüder und Heidi Sommer stellten sich als Doppelspitze zur Verfügung – Ortschronist Heinz Bielicke wird sie unterstützen. Im Januar ist nächster Treff des neu gegründeten Arbeitskreises.

Von Helmut Schneider

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