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Oranienburg Weihnachten ticken die Uhren anders
Lokales Oberhavel Oranienburg Weihnachten ticken die Uhren anders
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00:23 30.12.2015
Staatssekretär Kahl (l.) und Bürgermeister Laesicke besuchten die Feuerwehr. Quelle: Foto: Gawande
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Oranienburg


Zum Weihnachtsfest ticken auch bei der Feuerwehr in Oranienburg die Uhren anders, erklärte Stadtwehrführer Friedmund Duwe am Heiligabend Staatssekretär Matthias Kahl und Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. Weihnachten bräuchten die sechs Mann der 3.Wachmannschaft, die am Morgen des heiligen Abends ihren 24-Stunden-Dienst angetreten haben, sich nicht um die sonst während des Wachdienstes obligatorische Fahrzeugpflege und Reparaturarbeiten kümmern, sondern könnten fernsehen, Tischtennis spielen oder Fitness betreiben, so Duwe. Natürlich nur so lange, wie kein Einsatz die Kameraden in ihre Fahrzeuge treibe.

Bis Heiligabend waren die Oranienburger 2015 bereits zu 622 Einsätzen ausgerückt. „Die Brände werden weniger, die technischen Hilfeleistungen nehmen zu“, berichtete der Stadtbrandmeister Duwe. „Es gibt nichts, was wir nicht machen.“

Emotional am schwersten seien jedoch die Fahrradunfälle der vergangenen Wochen gewesen, berichtet Schichtführer Frank Kollberg. „Leider halten sich auch längst nicht alle Radfahrer an die Verkehrsregeln, fahren ohne Licht und entgegen der Fahrtrichtung“, sagte Duwe. Er wünsche sich ein wenig mehr Rücksichtnahme von allen Verkehrsteilnehmern.

Bis zu 700 Einsätze absolvieren die zehn Löschzüge, darunter neun ehreamtlich tätige Wehren, der Stadt mit ihren aktiven 250 Kameraden. 100 Jugendliche bereiten sich in den Jugendwehren auf den aktiven Dienst vor und drei Kinderfeuerwehren widmen sich schon bei den Kleinsten der Nachwuchsgewinnung. Duwe: „Wir müssen uns so früh engagieren, sonst kommen uns die Sportvereine zuvor.“

„Den freiwilligen Feuerwehren geht das Personal aus“, weiß auch Innenstaatssekretär Matthias Kahl. Landesweit habe man bedauerlicherweise schon die 40 000er-Marke unterschritten. Auch in Oranienburg habe es Abgänge gegeben, bestätigte der Stadtbrandmeister. Jedoch wären die Zahlen, verteilt auf die Züge, noch stabil. Da habe es Hennigsdorf mit nur einem Löschzug deutlich schwerer, so Duwe. Das größte Problem sei die Freistellung für Einsätze vom Arbeitgeber und die stark wachsenden Entfernungen zu den Arbeitsplätzen. Hans-Joachim Laesicke appellierte an die Arbeitgeber, sich ihrer Verantwortung bewusst zu sein, dass freiwillige Feuerwehrleute eine lebensnotwendige, gesellschaftliche Aufgabe erfüllen.

Von Ulrike Gawande

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