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Oranienburg Weihnachtsmann kam im Elektroauto
Lokales Oberhavel Oranienburg Weihnachtsmann kam im Elektroauto
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17:13 10.11.2015
Der Weihnachtsmann mischte sich unter die gar nicht ängstlichen Kinder der Drei-Seen-Grundschule Fürstenberg. Quelle: Uwe Halling
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Himmelpfort

Der Weihnachtsmann hat am Dienstag sein zweites Zuhause in Himmelpfort bezogen. Nach dem Motto „Hier fährt der Chef noch selbst" rollte er mit einem sogenannten Streetscooter, einem Elektrofahrzeug, vor die Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort. Das Empfangskomitee bildeten Mädchen und Jungen der ersten Klasse der Drei-Seen-Grundschule in Fürstenberg, eine große Journalistenschar, einige einheimische Zaungäste und politische lokale Prominenz.

Der Weihnachtsmann lobt einen kleinen Jungen. Quelle: Uwe Halling

Als der „Alte“ aus seinem Transporter stieg, kündigte er an, „dass ich alle Briefen lesen und beantworten werde. Die Wunschzettel, die bis zum dritten Advent eintreffen, werden bis Weihnachten beantwortet sein“. Der Mann mit dem Rauschebart wird mit seinen 20 Helferinnen – alle kommen aus der Region – im Akkord arbeiten müssen, denn schon jetzt, sagte Post-Pressesprecher Markus Wohsmann, gebe es einen Rekord. „Wir gehen hier in Himmelpfort in die 31. Saison und hatten zu solch einem frühen Zeitpunkt noch nie 23 255 Wunschzettel vorzuliegen.“ Von Dienstag bis Sonntag wird der Weihnachtsmann in den nächsten Wochen selbst vor Ort sein, das Weihnachtspostamt in der Klosterstraße 23 hat täglich geöffnet, werktags ab 9.30 Uhr bis 17 Uhr, am Wochenende von 11 Uhr bis 16 Uhr. Es besteht die Chance, die Wunschzettel selbst abzugeben oder den Helfern beim Beantworten der Briefe über die Schulter zu sehen.

Umringt von Kindern. Quelle: Uwe Halling

Der Fürstenberger Bürgermeister Robert Philipp stellte fest, wie schnell die Zeit vergangen ist – „und plötzlich ist der Moment der Weihnachtswünsche schon wieder da“. Er selbst hat seinen Wunschzettel noch nicht abgegeben. „Aber draufstehen wird, dass ich mir gern mehr Zeit für meine Familie wünsche und

Hier läutet das Glöckchen. Quelle: Uwe Halling

mit ihr unterwegs sein will. Ich bin in diesem Jahr 50 geworden, da ändern sich die Wünsche.“ Lutz Wilke gehört dem Ortsbeirat und der Stadtverordnetenversammlung an und ist ein treuer Begleiter des Weihnachtsmannes in Himmelpfort. „Ich werde persönlich bei ihm vorsprechen. Ich würde mich darüber freuen, wenn das Postamt noch viele Jahre hier bleibt. Es ist ein touristischer

Diese Kinder überreichen ihre Wunschzettel persönlich. Quelle: Uwe Halling

und wirtschaftlicher Aspekt, zu dem die vier Weihnachtsmärkte ebenso dazu zählen.“ Er sei stolz darauf, dass Himmelpfort eine überregionale Ausstrahlung hat – durch das Weihnachtspostamt, aber auch als Erholungs- und Urlaubsort. Das sieht auch Ortsvorsteher Lothar Kliesch so: „Himmelpfort ist etwas Besonderes. Wir freuen uns auf viele Besucher, sodass die Gastronomen – auch die von Bredereiche oder Fürstenberg – etwas davon haben.“ Die Deutsche Post trage mit ihrem Engagement dazu bei, dass Himmelpfort so einen guten „Weihnachtsruf“ habe, „aber ohne die große ehrenamtliche Hilfe würde es nicht funktionieren“.

Einen Wunschzettel abgegeben hat gestern die sechsjährige Tami aus Fürstenberg. „Ich wünsche mir einen Baby-Annabell-Schrank und Baby-Annabell-Sachen. „Damit spiele ich so gern“, sagte sie. Obwohl der Weihnachtsmann einen Sack dabei hatte – dieses Geschenk war noch nicht drin. Aber er hat ja noch bis Weihnachten Zeit, um es zu besorgen. Im vorigen Jahr beantwortete er 312 000 Briefe.

Von Stefan Blumberg

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