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Oranienburg Weihnachtsmusik muss nicht immer klassisch sein
Lokales Oberhavel Oranienburg Weihnachtsmusik muss nicht immer klassisch sein
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00:24 09.12.2015
Das Jugendkammerorchester überzeugt mit frischem Sound. Quelle: Foto: UG
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Hennigsdorf

Das ein Weihnachtskonzert nicht unbedingt nur aus typischen Weihnachtsliedern wie „Jingle Bells“, „Oh du fröhliche“ und „Alle Jahre wieder“ bestehen muss, zeigten die Musikschüler aus Hennigsdorf bei ihrem ausverkauften Auftritt am Sonnabendnachmittag im Stadtklubhaus.

Ein buntes Programm von Beethoven bis Michael Jackson begeisterte die Zuschauer, die sich auch durch die zahlreich nötigen Umbauarbeiten – eigentlich hätten die beiden fleißigen Helfer dafür einen extra Applaus verdient – nicht vom Konzerterlebnis abbringen ließen. „Absoluter Konzerthöhepunkt war bisher das Viva la Vida von Coldplay, gespielt vom Jugendkammerorchester“, begeistert sich Nina Kretschmer aus Velten in der Pause. Zusammen mit der Familie ist sie gekommen, um Tochter Dana im Nachwuchsorchester zu bewundern, welches das Konzert eröffnet hat.

Ebenfalls zum musikalischen Nachwuchs, den sogenannten Streichhölzern gehört auch die achtjährige Anne aus Velten. „Sie war vor ihrem ersten großen Auftritt ganz schön aufgeregt“, verrät Mama Katrin Herrmann. Ein Stressball hat Abhilfe geschaffen. So konnte die kleine Jungviolinistin Anne zusammen mit dreißig weiteren Kindern unter der Leitung von Kathrin Heinrich „Ding Dong Bell“ und „Ready, steady, go“ einwandfrei vorspielen. „Ich war beeindruckt, wie gut diese vielen Kinder nach so kurzer gemeinsamer Spielerfahrung schon zusammenspielen“, erklärt Katrin Herrmann. Auch die große Schwester Lena, die selber Gitarre lernt, lobt anerkennend die Leistung der Jüngeren.

Michael Jacksons Hit „Beat it“ präsentierte das Gitarrenensemble. Quelle: Ulrike Gawande

Doch nicht immer lief alles glatt. „Dafür ist es ja auch ein Konzert von Musikschülern“, findet Nina Kretschmer. Bei der Jazzband, die mit kraftvollem Saxofonsound den Weathergirls bei „It´ s raining man“ Konkurrenz machten, war es Lehrer Mark Wallbrecht, der seine Mitspieler aus dem Takt brachte. Gekonnt wie Profis, wurde das Missgeschick überspielt und die Darbietung mit reichlich Applaus belohnt.

Die Jazzband begeisterte mit „It´ raining man“ der Weathergirls. Quelle: Ulrike Gawande

Auch Musikschulleiter Ronny Heinrich musste, während sein Orchester schon die Bühne betrat, noch einen fehlenden Kontrabass besorgen. Schnell den Schweiß aus der Stirn gewischt und den Dirigentenstab gehoben. Was ihm dann jedoch zu Ohren kam, war nicht das geplante „The final Countdown“, sondern „Happy Birthday“. Ein kleines Ständchen zu seinem Geburtstag einen Tag zuvor. Gelegenheit für ihn, aufzuatmen, bevor es mit dem Song der schwedischen Hardrockband dann doch ernst wurde.

Ronja Reich überzeugte mit ihrem Violinspiel im Streicherensemble. Quelle: Ulrike Gawande

Dem Publikum gefiel es. Ebenso wie die entzückenden Darbietungen der kleinen Ballerinas, des Percussion-Ensembles, die einmal mehr mit ihrer rhythmischen Lockerheit zu überzeugen wussten, und natürlich des Chores Intakt.

Von Ulrike Gawande

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