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Wohnungen nach Dachstuhlbrand beschädigt

Oranienburg Wohnungen nach Dachstuhlbrand beschädigt

Großeinsatz für die Feuerwehr in Oranienburg (Oberhavel): Dort ist am Mittwochmorgen der Dachstuhl eines Hausses in Brand geraten. Mehr als 40 Feuerwehrleute sind zu der Brandstelle ausgerückt. Das Feuer ist schnell unter Kontrolle gebracht worden. Die Bewohner konnten ihre Wohnungen rechtzeitig verlassen.

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Großeinsatz in der Luisenstraße.

Quelle: Enrico Kugler

Oranienburg. Großeinsatz nicht nur der Oranienburger Feuerwehrleute am Mittwochvormittag in der Luisenstraße. Im Haus Nummer 16 stand der Dachstuhl in Flammen.

Detlef Christopeit, der im Haus gegenüber lebt, bemerkte das Feuer zuerst und setzte den Notruf ab. „Aus dem Dachstuhl stiegen riesige Flammen, alles war schwarz verqualmte Suppe in der Straße. Die starken Windböen haben die Flammen zusätzlich angefacht. Die waren schnell meterhoch“, berichtet der 67-jährige Ur-Oranienburger. Seit Dienstag stehe auf der Rückseite des Brandhauses ein Gerüst, berichtete er. Heute waren darüber Dachklempner unterwegs, offenbar, um das Dach zu reparieren. Bei den Arbeiten hatten sie vermutlich einen Brand ausgelöst. „Eine halbe Stunde nachdem sie weg waren, entzündete sich ein Feuer“, beschrieb auch Nachbarin Hildegard Christopeit. So sieht es auch Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Friedmund Duwe: „Vermutlich sind die Dacharbeiten die Ursache, die Kripo hat auf jeden Fall Spuren gesichert.“

Bewohner konnten ihre Wohnungen rechtzeitig verlassen

Um 11.11 Uhr habe der Pieper die Feuerwehrleute gerufen: Großbrand in einem Mehrfamilienhaus. Drei Löschzüge der hauptamtlichen Feuerwehr, der Löschzug Innenstadt und Sachsenhausen eilten als erste zum Brandort, Verstärkung wurde aus Leegebruch und Lehnitz geordert. Auch die Drehleiter war vor Ort. Zum Glück konnten alle Bewohner der fünf Wohnungen das Haus rechtzeitig verlassen. Verletzt wurde niemand. Es flossen trotzdem Tränen der Aufregung und Angst.

„Der halbe Dachstuhl brannte und es waren Gasflaschen oben. Wir haben diese gekühlt und abtransportiert“, so Einsatzleiter Duwe. Gefahr gebannt. Während die eine Wohnung unterm Dach schwer Schaden genommen hat – hier ist der Dachstuhl weggebrannt – ist die daneben liegende in Mitleidenschaft gezogen. Inwieweit die Wohnungen darunter durch Löschwasser beschädigt sind, war gegen 11.30 Uhr noch nicht klar. „In den ersten zehn Minuten haben wir sehr viel Wasser hochgeholt. Da wussten wir noch nicht, wie groß das Feuer ist“, so Friedmund Duwe. „Ein Trupp sei über die Drehleiter ins Haus, ein zweiter mit Atemschutz durchs Gebäude.

Nach rund einer Stunden konnten viele Feuerwehrleute wieder abrücken

Nach rund 15 Minuten sei das Feuer bereits aus gewesen. Dann suchten die Feuerwehrleute nach möglichen Glutnestern.

Kurz vor 12 Uhr konnten die Wehren aus Lehnitz, Sachsenhausen und Leegebruch wieder abrücken. Die hauptamtlichen Feuerwehrleute blieben wie immer am längsten am Brandort, um ihn zu beobachten, damit nicht irgendwo doch noch etwas glimmt. Friedmund Duwe war um 13.15 Uhr als Letzter zurück im Depot in der Julius-Leber-Straße.

Von Heike Bergt

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