Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oranienburg Wohnungen nach Dachstuhlbrand beschädigt
Lokales Oberhavel Oranienburg Wohnungen nach Dachstuhlbrand beschädigt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:01 28.09.2016
Großeinsatz in der Luisenstraße. Quelle: Enrico Kugler
Anzeige
Oranienburg

Großeinsatz nicht nur der Oranienburger Feuerwehrleute am Mittwochvormittag in der Luisenstraße. Im Haus Nummer 16 stand der Dachstuhl in Flammen.

Detlef Christopeit, der im Haus gegenüber lebt, bemerkte das Feuer zuerst und setzte den Notruf ab. „Aus dem Dachstuhl stiegen riesige Flammen, alles war schwarz verqualmte Suppe in der Straße. Die starken Windböen haben die Flammen zusätzlich angefacht. Die waren schnell meterhoch“, berichtet der 67-jährige Ur-Oranienburger. Seit Dienstag stehe auf der Rückseite des Brandhauses ein Gerüst, berichtete er. Heute waren darüber Dachklempner unterwegs, offenbar, um das Dach zu reparieren. Bei den Arbeiten hatten sie vermutlich einen Brand ausgelöst. „Eine halbe Stunde nachdem sie weg waren, entzündete sich ein Feuer“, beschrieb auch Nachbarin Hildegard Christopeit. So sieht es auch Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Friedmund Duwe: „Vermutlich sind die Dacharbeiten die Ursache, die Kripo hat auf jeden Fall Spuren gesichert.“

Bewohner konnten ihre Wohnungen rechtzeitig verlassen

Um 11.11 Uhr habe der Pieper die Feuerwehrleute gerufen: Großbrand in einem Mehrfamilienhaus. Drei Löschzüge der hauptamtlichen Feuerwehr, der Löschzug Innenstadt und Sachsenhausen eilten als erste zum Brandort, Verstärkung wurde aus Leegebruch und Lehnitz geordert. Auch die Drehleiter war vor Ort. Zum Glück konnten alle Bewohner der fünf Wohnungen das Haus rechtzeitig verlassen. Verletzt wurde niemand. Es flossen trotzdem Tränen der Aufregung und Angst.

„Der halbe Dachstuhl brannte und es waren Gasflaschen oben. Wir haben diese gekühlt und abtransportiert“, so Einsatzleiter Duwe. Gefahr gebannt. Während die eine Wohnung unterm Dach schwer Schaden genommen hat – hier ist der Dachstuhl weggebrannt – ist die daneben liegende in Mitleidenschaft gezogen. Inwieweit die Wohnungen darunter durch Löschwasser beschädigt sind, war gegen 11.30 Uhr noch nicht klar. „In den ersten zehn Minuten haben wir sehr viel Wasser hochgeholt. Da wussten wir noch nicht, wie groß das Feuer ist“, so Friedmund Duwe. „Ein Trupp sei über die Drehleiter ins Haus, ein zweiter mit Atemschutz durchs Gebäude.

Nach rund einer Stunden konnten viele Feuerwehrleute wieder abrücken

Nach rund 15 Minuten sei das Feuer bereits aus gewesen. Dann suchten die Feuerwehrleute nach möglichen Glutnestern.

Kurz vor 12 Uhr konnten die Wehren aus Lehnitz, Sachsenhausen und Leegebruch wieder abrücken. Die hauptamtlichen Feuerwehrleute blieben wie immer am längsten am Brandort, um ihn zu beobachten, damit nicht irgendwo doch noch etwas glimmt. Friedmund Duwe war um 13.15 Uhr als Letzter zurück im Depot in der Julius-Leber-Straße.

Von Heike Bergt

Der aktuelle Entwurf des Personennahverkehrsplans für Oberhavel könnte gerade Pendlern Entspannung bringen. So soll die S-Bahn-Linie S 1 künftig alle zehn Minuten in Oranienburg abfahren. Und es sind noch weitere Verbesserungen geplant.

28.09.2016

Der Hauptausschuss hat am Montagabend mehrheitlich empfohlen, das vorgelegte Konzept zur Optimierung der Arbeit der städtischen Gesellschaften auf den Weg zu bringen. Ziel ist es, eine Management-Holding zu gründen. Die Vorbereitung liegt nun in den Händen des Bürgermeisters, sofern die Stadtverordneten dem am 10. Oktober auch zustimmen.

27.09.2016

Finanzstarke Unternehmen der Stadt sollen künftig an den Kosten für die Bombensuche beteiligt werden. Der Bürgermeister soll das im Einzelfall prüfen. Hausbesitzer sollen hingegen nicht finanziell zur Kasse gebeten werden, wenn ihr Grundstück nach einem Bombenfund wieder hergerichtet werden muss. So empfahl es der Hauptausschuss am Montagabend.

27.09.2016
Anzeige