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Oranienburger S-Bahn ist getauft

Feier auf dem Bahnhof Oranienburger S-Bahn ist getauft

Kürzlich ist ein Regionalzug auf den Namen Oranienburg getauft worden. Seit Sonnabend gibt es auch einen S-Bahn-Zug, der auf den Namen „Oranienburg“ hört. Die Taufe nahmen Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke und seine Kurfürstin Louise-Henriette mit echtem Oranienburger Schlosssekt vor.

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Die feierliche Namensenthüllung.

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg. Seit 1925 fährt die Berliner S-Bahn nach Oranienburg. Seit Sonnabend wird der Name „Oranienburg“ durch ganz Berlin getragen. Am Vormittag ist eine S-Bahn auf den Namen der Kreisstadt getauft worden – mit echtem Oranienburger Schlosssekt.

Als die Kurfürstin Louise-Henriette von Oranien (Vivienne Netzeband) mit dem Sonderzug einfährt, wird sie von Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke sogleich in Empfang genommen: „Meine Kurfürstin!“, ruft er und kommt mit der Begrüßung auch dem S-Bahn-Chef Peter Buchner zuvor.

Louise-Henriette von Oranien (Vivienne Netzeband) entsteigt dem Zug

Louise-Henriette von Oranien (Vivienne Netzeband) entsteigt dem Zug. An der Tür ist eine Kutsche angedeutet.

Quelle: Robert Roeske

Anlass für die Zugtaufe ist das 800. Stadtjubiläum. Schon vor zwei Jahren hatte Hans-Joachim Laesicke bei der S-Bahn Berlin die Taufe angeregt. Das Angebot haben die Bahner gern angenommen „Oranienburg bringt sich ein“, sagt Pressesprecher Ingo Priegnitz. Die 800-Jahr-Feier sei ein guter Zeitpunkt gewesen.

Laesicke, der standesgemäß mit dem Rad zum Termin fuhr und auf dem Bahnsteig zunächst noch seinen Helm auf hatte, nutzt auch immer mal wieder die S-Bahn. „Auch dienstlich“, sagte er am Sonnabend. „Mein größter Wunsch wäre ein Zehn-Minuten-Takt, das wäre das Sahnehäubchen und nicht nur eine nette Geste, über die wir uns freuen würden.“ Momentan startet die S 1 alle 20 Minuten nach Berlin., und der nebenan fahrende Regionalexpress ist zur Rushhour auch recht voll.

Zur Feier des Tages gab es S-Bahn-Torte

Zur Feier des Tages gab es S-Bahn-Torte.

Quelle: Robert Roeske

Nicht umsonst wird auch der große Pendlerparkplatz an der Lindenstraße so sehr genutzt, dass innerhalb der kommenden Jahre ein neues Parkhaus gebaut werden muss. „Das Einzugsgebiet ist groß“, sagt Bürgermeister Laesicke. Sogar aus Neustrelitz würden Pendler kommen.

Als das an der S-Bahn befestigte Schild „Oranienburg“ enthüllt worden ist, gab es auf dem Bahnsteig Applaus. Die Taufe sorgte am Sonnabendvormittag auf dem Bahnsteig für einen Menschenauflauf. Aber nicht nur das Namensschild trägt der Zug. Auf einer der Türen ist auch eine alte Kutsche angedeutet.

Die Kurfürstin mit einem S-Bahn-Apfel

Die Kurfürstin mit einem S-Bahn-Apfel.

Quelle: Robert Roeske

S-Bahn-Chef Peter Buchner würdigte die Oberhavel-Kreisstadt als wichtigen Standort für die S-Bahn. Immerhin befindet sich dort eine von fünf Bahnwerkstätten. Buchner wünschte „allzeit gute Fahrt“. Als der Zug mit einer klitzekleinen Verspätung den Bahnhof verließ, winkten ihr der Bürgermeister und seine Kurfürstin nach. Durch ganz Berlin bis nach Potsdam fuhr die „Oranienburg“-S-Bahn auf ihrer „Jungferntour“.

Auch Bäckermeister Karl-Dietmar Plentz war in Oranienburg, um S-Bahn-Chef Buchner abzupassen. Er brachte bei ihm das Thema einer S-Bahn-Anbindung von Velten zur Sprache. „Er ist der Sache aufgeschlossen“, so Plentz danach.

Von Robert Tiesler

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