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Oranienburger mischen Oranjegames auf

Event im Schlosspark Oranienburger mischen Oranjegames auf

Premiere bei den Oranjegames im Oranienburger Schlosspark: Erstmals meldete sich ein einheimisches Team an. Die Männer gaben sich den Namen „Oranienburgh Castle Clan“. Sie hatten am Sonnabend ein großes Ziel: Sie wollten nicht auf dem letzten Platz landen.

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Der „Oranienburgh Castle Clan“ lässt die Muskeln spielen.

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg. Noch eine Runde! Und noch eine! Zwei schwere Holzstämme müssen Stephan Brandt und seine Männer jeweils schleppen – je mehr Runden, desto mehr Punkte gibt es. Unter lauten Anfeuerungsrufen machen die Männer, einer nach dem anderen, ihre Runden.

Die sichtlich anstrengende Aufgabe ist Teil der Oranjegames. Bei der diesjährigen Auflage war am Sonnabend im Oranienburger Schlosspark erstmals ein einheimisches Team dabei: der „Oranienburgh Castle Clan“.

Die Männer hatten sich ein Ziel gesetzt: nicht Letzter werden. Am Sonnabendnachmittag war dann klar: Das Team belegte den achten von neun Plätzen. Ziel erreicht! Von Andreas Koch, dem Chef des Vereins Lowlander und einem der Veranstalter der Spiele, gab es Anerkennung: „Ich habe das beobachtet. Sie haben sich geschickt angestellt“, sagte er bei der Siegerehrung.

Strohsack-Hochwurf

Strohsack-Hochwurf.

Quelle: Robert Roeske

Zu den Disziplinen gehörten eine Menge Kraftübungen: unter anderem der Baummasten-Überschlag oder das Strohsack-Hochwerfen. Das Team hatte natürlich auch einen eigenen Fanclub dabei. „Sie machen sich super“, sagte Manuela Beck aus Oranienburg. Wie sie überhaupt das Fest im Schlosspark sehr gelungen fand. „Die vielen Stände hier finde ich sehr schön, das ganze Ambiente.“

Tatsächlich gab es für die Besucher neben den Oranjegames viel zu sehen: ein altes Karussell aus Tschechien, Zelte in denen Seife, Filz und vieles mehr angeboten worden ist, schottische Hosen und Hemden und natürlich auch Speisen aus Schottland – den Gemüseeintopf „Hotch Potch“ zum Beispiel. Auf dem Schlossparkteich war eine kleine Galeere unterwegs. In einem Zelt etwas abseits bot eine Wahrsagerin ihre Dienste an.

Echte Muskeln waren gefragt

Echte Muskeln waren gefragt.

Quelle: Robert Roeske

Kerstin Stanelle aus Borgsdorf probierte sich an den Teufelsstäben, die zu balancieren waren. „Das macht Spaß“, sagte sie. „Mir gefällt es hier sehr gut.“ Mit den Stäben kam sie zudem sehr schnell zurecht.

Zufrieden war auch Jürgen Höhn, der Geschäftsführer der TKO, Tourismus und Kultur Oranienburg. „Ich bin überrascht, wie viele Leute gekommen sind“, sagte er am Sonnabendmittag. Das um so mehr, weil das Wetter an diesem Tag eher wechselhaft war. „Die Mannschaften bei den Oranjegames sind richtig engagiert“, so Höhn weiter. Außerdem lobte er die entspannte Atmosphäre im Schlosspark. „Richtig familiär, ideal für Kind und Kegel.“

Der Fanclub des „Oranienburgh Castle Clans“

Der Fanclub des „Oranienburgh Castle Clans“

Quelle: Robert Roeske

Das Angebot rund um die Spiele sei diesmal ausgeweitet worden, so Höhn weiter. Es gab nicht nur zu essen und zu trinken, sondern auch andere, zum fest passende Waren. Natürlich auch Musik – so zog eine Gruppe Dudelsackspieler immer wieder durch den Schlosspark und sorgte bei den Besuchern für gute Laune.

Und dazu noch die Blumenpracht des Schlossparks

Und dazu noch die Blumenpracht des Schlossparks.

Quelle: Robert Roeske

Von Robert Tiesler

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