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Oranienburgs Stadtgeschichte auf 200 Seiten

Die Festschrift ist fertig Oranienburgs Stadtgeschichte auf 200 Seiten

Sie ist in einer Auflage von 1000 Exemplaren erschienen: Die Festschrift zur 800-Jahr-Feier von Oranienburg. Redaktionsleiter Herbert Schirmer stellte die Hochglanzbroschüre, die auf 200 Seiten 86 Beiträge aus der Feder von 27 Autoren vereint, am Dienstag vor.

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Stolz auf ein Gemeinschaftswerk: Herbert Schirmer

Quelle: ENRICO KUGLER

Oranienburg. War der Kurfürst eigentlich Dein erster Mann? Und wieso bist Du so braun, wenn Du doch aus Zink bis? So locker und intim geht es im Zwiegespräch zweier Oranienburgerinnen auf dem Schlossplatz zu, einem fiktiven Dialog zwischen Louise Henriette auf ihrem Sockel und Fritz Cremers „Die Anklagende“. Ungewöhnlich und unterhaltsam zugleich ist der Prolog zur Festschrift „800 Jahre Oranienburg“. 2016 werden die Oranienburger den runden Geburtstag ihrer Stadt feiern. Jetzt ist die Festschrift dazu erschienen.

Es sei nicht leicht gewesen, 800 Jahre Stadtgeschichte auf 200 Seiten unterzubringen. Zudem „erheben wird keinen wissenschaftlichen Anspruch, sondern wollten Unterhaltsames in verständlicher Sprache zusammentragen, das man immer wieder gern zur Hand nimmt“, so Herbert Schirmer. Beim vierköpfiges Redaktionsteam habe die Chemie von Anfang an gestimmt. Neben den Oranienburg-Insidern Manuela Vehma, Christian Becker und Bodo Becker habe er sozusagen den Blick von Außen mitgebracht.

Herbert Schirmer, Autor, Journalist, Kunstwissenschaftler und Ausstellungsmacher, hatte im Januar 2013 den Vertrag mit der Stadt unterschrieben. Seitdem stand das Projekt „Festschrift“ unter seiner Leitung. Seitdem erkundete der Dresdner, der inzwischen lange in Lieberose zu Hause ist, die Stadt mit ihren Ecken und Kanten, ihren Menschen und Geschichten. Und ist inzwischen ein Stück Oranienburger geworden.

Gemeinsam habe man der Festschrift Struktur gegeben und die Beiträge in den Kapiteln: Stadtbild, Persönlichkeiten, Industrie, Bildung und Wissenschaft, Stadt und Gesellschaft zusammengefasst. „Es aber nicht möglich, alle berühmten Oranienburger zu zitieren, alle bekannten Bauwerke zu beschreiben oder Wirtschaftsunternehmen zu nennen. Es ist ein Auswahl, die wir gemeinsam getroffen haben.“ Dazu brauchte es auch Mut zur Lücke. Und doch sind aus den geplanten 128 Seiten letztlich 200 geworden.

Die Festschrift in Zahlen

Die Festschrift umfasst 86 Beiträge von 27 Autoren. Sie ist in einer Auflage von 1000 Stück im Verlag Sandstein Kommunikation Dresden erschienen.

Hauptautoren sind um Redaktionsleiter Herbert Schirmer, Stadtarchivar Christian Becker, die Leiterin des Kreismuseums, Manuela Vehma, und der Lehnitzer Historiker Bodo Becker. Gestaltung: Norbert du Vinage.

Ein Exemplar kostet 15 Euro, bei der Präsentation am Donnerstag, 15. Oktober, ab 18.30 Uhr in der Nicolaikirche einmalig nur zwölf. Pfarrer und Bürgermeister begrüßen die Gäste, das Hang-Duo „Klangart“ sorgt für Soundcollagen. Fragen unbedingt erwünscht.

Ab Freitag ist die Festschrift in der Touristinfo am Schlossplatz, in der Runge-Buchhandlung und im Shop des Kreismuseums zu haben.

 

Herbert Schirmer hofft, dass die Festschrift ankommt. Ein Stein ist ihm noch nicht vom Herzen gefallen, als er das erste Exemplar in den Händen hielt. Zu viele Veranstaltungen im Festjahr werfen ihre Schatten voraus. Im März 2016 wird sozusagen eine „begehbare Festschrift“ mit Tafeln auf dem Schlossplatz eröffnet, im April ein deutsch-niederländisches Kunstprojekt. Schon im November 2015 sind in der Galerie der Touristinfo „20 Oranienburger Köpfe“ im Porträt gewürdigt, „Menschen aus der zweiten Reihe, die Spuren in ihrer Stadt hinterlassen haben“.

Von Heike Bergt

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