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Oranienwerk: Mehr Raum für die Kunst

Kunstschaffende in Oranienburg Oranienwerk: Mehr Raum für die Kunst

Die Gründungssatzung haben am Montagnachmittag 20 Künstler aus Oberhavel unterzeichnet und damit den Verein „Kunstraum Oranienwerk“ aus der Taufe gehoben. Er soll eine Plattform für Kunstschaffende aller Art sein. Ihr Ziel: sich zu helfen und gemeinsam auf die Kunst vor Ort stärker aufmerksam zu machen.

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Der Vorstand: Monika Leonhardt (1. Vorsitzende), Barbara Deichmann (Schriftführerin) und Hartmut Frank (Schatzmeister, v. l.). Der 2. Vorsitzende, Paul Mellenthin, wurde in Abwesenheit gewählt.

Quelle: Heike Bergt

Oranienburg. Es war die Idee und der Traum von Monika Leonhardt aus Glienicke, einen „Kunstraum“ als Treffpunkt für Künstler verschiedener Metiers zu schaffen. Zwischenzeitlich hatte sie befürchtet, er sei ausgeträumt. Denn ihre Suche stieß in Glienicke und Sommerswalde auf unüberwindbare Hindernisse. Doch im Oranienwerk gab es die nicht. Dort haben am Montagnachmittag 20 Kunstschaffende den Verein „Kunstraum Oranienwerk“ aus der Taufe gehoben. Und Monika Leonhardt ist frischgebackene 1. Vorsitzende.

Ziel des Vereins ist es, eine Plattform für Künstler und Kunstschaffende zu installieren. Hier können sie sich austauschen, gemeinsam Projekt angestoßen, „wir wollen die regionale Kunst näher bringen und auch überregionales und internationales Publikum erreichen“, so Martina Witting-Greth, die die Öffentlichkeitsarbeit im Verein unter ihre Fittiche genommen hat. Ansprechen möchte der Verein Maler ebenso wie Fotografen, Bildhauer, Schriftsteller, Musiker – einfach jeden, der mit der Kunst zu tun hat. „Je mehr zu uns stoßen, um so bunter wird der Verein.“ Kooperation sei besonders wichtig: „Gemeinsame Ausstellungen, Lesungen mit Musik, Konzertabende, Theatertreffen – wir haben einen Sack voller Ideen“, so Martina Witting-Greth.

Und erste Projekte sind bereits spruchreif: Der erste „ArtRoom“ – eine Ausstellung mehrerer Künstler des Vereins verbunden mit einer Kunstmesse – findet am 5. Juni 2016 im Rahmen der 800-Jahr-Feier von Oranienburg statt. Die zweite „ArtRoom“ ist für den 25. September festgemacht. Zwei dieser Veranstaltungen sollen dann jedes Jahr im großen Saal, aber auch im Hof des Oranienwerk etabliert werden. Während die Ausstellungen immer vier Wochen zu sehen sind, finden die Messen mit Verkauf immer nur an dem einen Tag statt. Auch einen Katalog soll es dazu geben.

20 Gründungsmitglieder hoben den Verein gestern Nachmittag aus der Taufe. „Eigentlich wollte ich mit der Malerei etwas zur Ruhe kommen“, so Monika Leonhardt. Damit wird wohl erst einmal nichts. Nun ist sie Vereinschefin.

Zur Seite hat sie als 2. Vorsitzenden den Kunsthistoriker Paul Mellenthin, zum Schatzmeister wurde der Glienicker Hartmut Frank, Lokführer im Ruhestand und Autor, der inzwischen unter dem Künstlernamen Frank Maranius sein erstes Buch herausgebracht hat, gewählt. Als Schriftführer fungiert Barbara Deichmann. Die Heilpraktikerin hat sich 2007 ganz der Malerei verschrieben.

Von Heike Bergt

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