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Es ist mal wieder fällig!

Oberhaveler nutzen die grüne Umgebung, um sich fit zu halten Es ist mal wieder fällig!

Fit für den Sommer: Sylvia Pickmann aus Hennigsdorf ist eine begeisterte Zumba-Anhängerin und liebt außerdem die Bewegung in der Natur. Mehrmals in der Woche schnappt sie sich ihre Nordic-Walking-Stöcke oder ihre Joggingschuhe und geht in den nahegelegenen Wald laufen.

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Für Sylvia Pickmann aus Hennigsdorf gehört Nordic Walking im nahen Wald zu den idealen Möglichkeiten, fit zu bleiben.

Quelle: FOTO: Ulrike Gawande

Oberhavel. Wann die Teilnehmerzahlen in den Zumba-Kursen von Christel und Steffi Müller in Kremmen spürbar steigen, ist kein Geheimnis. „Es stimmt wirklich, zum neuen Jahr werden gute Vorsätze gefasst. Die Frauen kommen und wollen sich bewegen, besonders wenn im Sommer die Bikini-Figur stimmen soll.“ Zumba sei dafür die ideale Sportart, für jede Altersgruppe, denn man trainiere zu fetziger, lateinamerikanischer Musik wirklich jeden Muskel, erklärt Trainerin Christel Müller. Und auch der Kopf komme dabei nicht zu kurz, schließlich müsse man sich ja auch die Tanzschritte merken.

Zumba in Kremmen

Zu den begeisterten Zumba-Anhängern in Kremmen gehört auch Sylvia Pickmann aus Hennigsdorf, die mit ihrem Elan sogar Sohn und Schwiegertochter angesteckt hat: „Zumba ist Lebenfreude pur!“ Ansonsten sind Männer eher die Ausnahme bei dieser Sportart, bei der man nie das Gefühl habe, wirklich Sport zu machen. Hinterher sei man zwar kaputt, aber glücklich erzählt die Hennigsdorferin. „Ich mag beim Zumba den Spaß an der Bewegung zu poppiger Musik, es ist wetterunabhängig und durch das Trainieren in der Gruppe, kommt auch die soziale Komponente nicht zu kurz.“ Sogar Freundschaften werden beim gemeinsamen Tanzen geschlossen.

Nordic-Walking und Jogging als Ausgleich

Als zusätzlichen Ausgleich zu ihrer Arbeit als Frisörin liebt Sylvia Pickmann aber auch die Bewegung in der Natur. Mehrmals in der Woche schnappt sie sich ihre Nordic-Walking-Stöcke oder ihre Joggingschuhe und geht in den nahegelegenen Wald laufen: „Ich genieße dabei die Ruhe, lausche den Vögeln und lasse meine Gedanken schweifen.“ Denn auch sie erwache jedes Jahr nach der Weihnachtszeit, wenn der Sport ein bisschen eingeschlafen war, mit dem Gedanken: „Es ist mal wieder fällig.“ Das Verbrennen von Kalorien sei zwar ein positiver Nebeneffekt, aber wichtiger sei ihr die Bewegung sowie körperliche Fitness, um sich wohl zu fühlen.

Gymnastik, Laufen, Fußball

Sich fit halten wollen auch die rund 15 älteren Herren, die sich seit Jahresbeginn zweimal wöchentlich in Oranienburg treffen, um zu laufen, Gymnastik zu machen und Fußball zu spielen. „Die Frauen wollten uns nicht in ihrer Gymnastikrunde“, erzählt Stephan Roitsch, der mit seinen 77 Jahren der schnellste Läufer Oranienburgs in der Klasse 75-Plus ist. Also haben die Herren ein eigenes Programm auf die Beine gestellt. Montags trifft man sich zum Indoor-Sport im Bürgerzentrum und mittwochs zum Kicken auf dem schön gelegenen Sportplatz am Lehnitzsee, wo aber leider weit und breit keine Pinkelbude, geschweige denn eine Umkleide sei.

Deshalb würde man gerne auf den Platz hinter dem Schloss wechseln, aber aus versicherungsrechtlichen Gründen sei das schwierig, erzählt Stephan Roitsch, der im Sommer zum zehnten Mal sein Sportabzeichen in Gold ablegen will.

Aus Spaß an der Freude

„Wir sind kein Verein, sondern treffen uns aus Spaß an der Freude, wollen aber etwas für unsere Ausdauer und Gesundheit tun.“ Der Oranienburger verrät mit einem Lachen, dass man beim Fußball die Herren sogar bremsen müsse. „Da wird noch ganz schön gebolzt“, berichtet der Hobbylangstreckenläufer, der kaum ein Lauf-Event der Umgebung auslässt. Zusammen mit der achtzigjährigen Remi Pazia sei er als die „beiden Oldies vom Lehnitzsee“ bekannt.

Selbst aus Birkenwerder und Hohen Neuendorf kommen die Herren, um im grünen Oranienburg gemeinsam Sport zu treiben. „Auch wenn manchmal die Frauen der Motivator sind, wollen doch die Herren selbst mit viel Begeisterung und Einsatz ihren Winterspeck loswerden,“ bringt es Roitsch auf den Punkt. Denn der eigene Antrieb sei eben der wichtigste, um effektiv fit zu werden. Und zu bleiben. Egal mit welcher Sportart.

Von Ulrike Gawande

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