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Oberhavel Papiercontainer geben ein trauriges Bild ab
Lokales Oberhavel Papiercontainer geben ein trauriges Bild ab
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02:24 09.03.2018
Dort, wo an der Weinbergstraße/Ecke Grünstreifen die Papiercontainer stehen, herrschen regelmäßig chaotische Zustände. Quelle: foto: privat
Zehdenick

Bernd Krumbach gehört zu jenen Zehdenickern, die ihre Stadt lieben. Gerade deshalb tut es ihm vermutlich ganz besonders weh, wenn er irgendwo Dreckecken entdeckt. „Leider ist die Verschmutzung an den Straßen, Stichen und Wäldern in den letzten Jahren immer schlimmer geworden“, schreibt Bernd Krumbach in einem Beitrag, den er während der jüngsten Stadtverordnetenversammlung öffentlich machte. Es koste viel Geld und Anstrengungen, diese Zustände zu beseitigen. Aufräumaktionen, wie sie die Angler regelmäßig durchführen, könne man daher gar nicht genug würdigen.

Eine Zumutung, nicht nur für Anwohner

Eine der dreckigsten Ecken befindet sich nach Ansicht von Bernd Krumbach, der für die SPD im Stadtparlament sitzt, an der Weinbergstraße/Ecke Grünstreifen. Der dortige Containerplatz, vor allem aber der Ort, wo die Papiercontainer stehen, sei nicht nur für die Anwohner eine echte Zumutung. Die Awu leere die Container immer donnerstags, doch bereits einen Tag später  seien sie schon wieder voll, umherliegendes Papier fliege durch die Luft. Und das, obwohl die Awu dort in der Vergangenheit bereits einen zweiten Container platziert hatte. Um dem gewaltigen Chaos entgegenzuwirken, vermutet Bernd Krumbach.

Hausmüll und Tüten mit Abfall

Einige Leute würden jedoch nicht sehr viel Wert auf Ordnung legen und versuchen, große Kartons in die Container zu werfen, ohne diese vorher zu zerkleinern oder zusammenzufalten. Darüber hinaus würden Kartons mit Hausmüll und Plastik neben die Container gestellt oder mit Papier und Abfall gefüllte Plastiktüten in die Container geworfen. Mitbewohner, die solch einen Dreck verursachen, sollten sich schämen.

Abholung von Papiertonnen ist kostenlos

Jeder Bürger, so Bernd Krumbach, habe die Möglichkeit, eine eigene Papiertonne zu benutzen. Größere Mengen könnten auch kostenlos bei Annahmestellen abgegeben werden. Die Bürger sollten doch bitteschön ihr Papier in die eigenen Tonnen entsorgen. Die, so erinnert der SPD-Stadtverordnete in diesem Zusammenhang, würden immerhin kostenfrei entleert.

Stadtverwaltung prüft

Die Stadtverwaltung sagte zu, prüfen zu wollen, ob auf dem erwähnten Stellplatz überhaupt Papiercontainer stehen müssen oder ob diese womöglich eingezogen werden sollten. Bei genauerem Hinsehen liegt zudem die Vermutung nahe, dass in den Containern gewerbliche Papierabfälle landen. Auch das sollte sorgfältig geprüft werden.

Von Bert Wittke

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