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Oberhavel Parken für den Einkaufsbummel
Lokales Oberhavel Parken für den Einkaufsbummel
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09:17 24.07.2013
Freude bei Autofahrern und Geschäftsleuten: Mehr Parkplätze in Birkenwerder sollen das Shoppen schneller und bequemer machen. Quelle: dpa
Birkenwerder

Parken in der Ortsmitte. Dafür bekam die Gemeinde Birkenwerder bislang wenig Pluspunkte von den Kraftfahrern. Vor allem die Geschäftsleute beklagten sich, dass wegen fehlender Stellflächen im Zentrum die Kunden wegblieben.
Nun entstehen im Ortskern neue Möglichkeiten, das Fahrzeug abzustellen und auf Einkaufsbummel zu gehen. Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Brieseallee werden derzeit 24 Parkplätze und ein Behindertenparkplatz angelegt. Hinzu kommen vier Fahrradständer. Wie MAZ auf Nachfrage von Jens Kruse, kommissarischer Baufachbereichsleiter, erfuhr, werden die Stellplätze mit Natursteinen gepflastert.

Um die verschiedenen Flächen (Parkplatz, die notwendigen Zufahrten und Gehweg) optisch und verkehrstechnisch zu trennen, wird der Gehweg eine Musterung erfahren. Eine Treppe soll den Höhenunterschied von der Brieseallee zur Erich-Mühsam-Straße ausgleichen. Wie aus dem Plan hervorgeht, wird das neu entstehende Areal auch mit zwei Bänken und diversen Laternen ausgestattet. Im Herbst werden noch sechs Bäume gepflanzt, die später Schatten spenden sollen. „Der Platz wird eine völlig neue Aufenthaltsqualität bekommen“, ist Jens Kruse überzeugt. Das Parken soll kostenfrei sein, aber zeitlich begrenzt. Fertig sein wird alles Ende August. Die Baukosten belaufen sich nach Aussage aus dem Rathaus auf 136 000 Euro. Hergestellt wird der Parkplatz von der Firma Eso-Bau aus Beeskow. Auf der Brieseallee entstehen ebenfalls Parkflächen – in Form von Parkstreifen bis hoch zur Gartenallee.

Das Raupach-Denkmal, das bislang an der Gabelung Brieseallee und Erich-Mühsam-Straße stand, wird umgesetzt. In Absprache mit der Unteren Denkmalbehörde wird es seinen neuen Platz an der Bundesstraße 96 im Grünbereich neben der Brücke über die Briese bekommen. Das Denkmal stammt aus dem Jahr 1962. Der Gedenkstein erinnert an Peter Raupach und seine Verlobte, die aufgrund von Kontakten zu Zwangsarbeitern im Heinkel-Werk in Leegebruch im April 1945 erschossen worden waren.

Von Helga Gerth

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