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Partnerschaft neu besiegelt

Stadtfest Hennigsdorf Partnerschaft neu besiegelt

Auf der Hennigsdorfer Festmeile wurde am Wochenende ausgelassen gefeiert – aber es wurde auch Politik gemacht. Delegationen aus den Partnerstädten in Polen, Frankreich, Tschechien und aus Nordrhein-Westfalen waren angereist. Es gab nämlich einen besonderen Grund für den festlichen Empfang im Rathaus.

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Die Partnerschaft geht weiter: Bürgermeister und Vorsitzende der jeweiligen Partnerschaftskomitees unterzeichnen die Urkunde.

Quelle: Foto: Schneider

Hennigsdorf. Zur 19. Hennigsdorfer Festmeile am Wochenende hatte Hennigsdorf viele Gäste: Delegationen aus den Partnerstädten Choisy-le-Roi (Frankreich), Kralupy (Tschechien), Sroda Wielkopolska (Polen) und Alsdorf im Nordrhein-Westfälischen. Der Städtepartnerschaftsvertrag mit der ehemaligen Kohlebergwerksstadt Alsdorf jährte sich zum 20. Mal und war natürlich Anlass für die Hennigsdorfer Stadtväter für einen festlichen Empfang am Sonnabend im Rathaussaal. Vor dem Rathaus empfing das Bläserensemble St. Barbara aus Alsdorf, das auch auf den Bühnen des Stadtfestes auftrat, die Gäste mit dem alten Bergmannslied „Glück auf, der Steiger kommt“.

In seiner Festrede betonte Bürgermeister Andreas Schulz, wie hilfreich nach der Wende Mitarbeiter aus Alsdorf beim Aufbau neuer Verwaltungsstrukturen waren, die beispielsweise bei den Finanzen oder beim Bau- und Planungsrecht den Hennigsdorfern unter die Arme griffen. Er erinnere sich noch gut, wie der Alsdorfer Kämmerer Jansen auf dem Hof des alten Rathauses im eigenen Wohnwagen campierte. „Diese Hilfsbereitschaft werden wir nicht vergessen. Das Ost-West-Verhältnis ist heute kein Thema mehr, auch wenn die Himmelsrichtungen geblieben sind“, sagte Andreas Schulz. Es habe sich inzwischen ein reger Austausch zwischen Sportlern, Musikern, Chören, Feuerwehrleuten und Senioren der beiden befreundeten Städte entwickelt.

„Aus unserer damaligen Zusammenarbeit auf Behördenebene ist längst Freundschaft geworden“, erwiderte Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders in seinem Grußwort nicht ohne auf die aktuellen Flüchtlingsprobleme hinzuweisen: „Wir mussten in wenigen Stunden 156 Flüchtlinge unterbringen und haben das geschafft, denn wir, die Kommunen, sind die Praktiker. Als ich das erste Mal 1991 hierher kam, war der Havelplatz eine Sandwüste – Hennigsdorf hat sich blendend entwickelt“, betonte Sonders anerkennend.

Auch die Bürgermeister Didier Guillaume aus Choisy-le-Roi, Marek Czechmann aus Kralupy und Woijech Zietkowski aus Sroda Wielkopolska bedankten sich für die Einladungen nach Hennigsdorf. Die Städtepartnerschaft mit den Franzosen besteht seit 1968, die mit Tschechien seit 1974 und die mit der polnischen Gemeinde erst seit drei Jahren.

Höhepunkt der Feierstunde war dann die Unterzeichnung der Urkunde der weiteren partnerstädtischen Beziehungen zwischen Alsdorf und Hennigsdorf durch die beiden Bürgermeister und den Vorsitzenden der Partnerschaftskomitees.

Von Helmut Schneider

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