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Pegelstände gehen weiter zurück

Leegebruch Pegelstände gehen weiter zurück

Die Situation in Leegebruch stabilisiert sich von Tag zu Tag weiter. Die Pegelstände gehen zurück. Es wird damit gerechnet, dass das THW in Kürze das mühsam aufgebaute Pumpensystem wieder abschalten kann. In den kommenden Wochen werden die Lehren nach dem schweren Unwetter gezogen.

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Noch ist das Technische Hilfswerk vor Ort.

Quelle: Helge Treichel

Leegebruch. Die Pegelstände im Raum Leegebrauch gehen weiter zurück, die Hochleistungspumpen des Technischen Hilfswerks (THW) arbeiten aber vorerst weiter. Es werde geprüft, ob das THW in absehbarer Zeit die Arbeit in Velten und Leegebruch einstellen kann, erklärte am Donnerstagnachmittag Ronny Wappler, Sprecher des Landkreises. Tausende Kubikmeter Wasser wurden in den vergangenen Tagen über ein Schlauchleitungssystem in das Veltener Hafenbecken gepumpt, um die Ortslage von Leegebruch nach dem Jahrhundertregen zu entlasten. Am Freitag werde die Situation am Pumpensystem erneut neu beurteilt.

Nachdem zahlreiche Gräben kurzfristig entkrautet wurden, haben diese ihre maximale Fließgeschwindigkeit erreicht, was ebenfalls zur Entlastung beigetragen hat.

Der Kreisbrandmeister überwacht weiter die Pegel in Leegebruch und Germendorf. Das mobile Pegelüberwachungssystem an den Entwässerungsgräben stammt aus den Beständen des Technischen Hilfswerks. Es kommt sonst an Donau und Rhein zum Einsatz. Der Kreis will eventuell das Wasserstands-Überwachungssystem auf Dauer in Oberhavel belassen, da weitere Starkregen-Ereignisse in Zukunft wegen des Klimawandels nicht auszuschließen seien.

Die Erfahrungen des Großeinsatzes werden in den kommenden Wochen genau ausgewertet, kündigte Wappler an. Die Bestandsaufnahme werde eine Rolle bei der künftigen Ausbildung und Ausstattung der Einsatzkräfte spielen.

Zusätzlich müsse geprüft werden, ob das Entwässerungssystem in der ehemaligen Sumpflandschaft um Leegebruch noch den aktuellen Anforderungen entspreche, hatte Vize-Landrat Egmont Hamelow erklärt. Die Gemeinde sei in den ­vergangenen Jahren stark gewachsen.

Der stellvertretende Wehrführer Holger Wiechmann wies darauf hin, dass die Kräfte der Leegebrucher Feuerwehrleute ihre Grenzen erreichen. Mittlerweile sind sie schon seit mehr als einer Woche im Dauereinsatz.

Seit Donnerstagvormittag funktioniert das Abwassersystem der Grundschule wieder. Schüler und Lehrer sind nicht mehr auf die aufgestellten Dixi-Toiletten angewiesen. Viele andere Leegebrucher müssen noch auf den Wiederanschluss ans Abwassersystem warten.

Der Bärenklauer Weg zwischen der Anschlussstelle zur neuen B 96 und Leegebruch soll am Freitag wieder freigegeben werden. Die Einfahrt zur Birkenallee in Leegebruch ist noch gesperrt. Weiter gesperrt ist wegen des THW-Pumpensystems auch die Lindenstraße (Landesstraße 20) zwischen Lindensiedlung und Kreisverkehr in Velten.

Von Heiko Hohenhaus

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