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Per Rad die Stadt erkundet

Neubürgertour Per Rad die Stadt erkundet

Oranienburgs Bürgermeister hatte am Sonnabend wieder zur Radtour für „Neubürger“ eingeladen. Start war am Schlossplatz. Gemeinsam ging es von dort mit dem Rad über 31 Kilometer durch die Stadt. Dabei plauderte Hans-Joachim Laesicke aus dem Nähkästchen.

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Start der Neubürgertour war vor dem Schloss.

Quelle: Torsten Weigel

Oranienburg. „Der Bürgermeister macht das gut, es ist ein interessanter Streifzug durch die Stadt“, sagte Barbara Schubert und trat kräftig in die Pedalen. Zusammen mit ihrem Mann Hans-Rüdiger und 28 weiteren Interessenten nahm sie an der von der Hans-Joachim Laesicke geführten „Neubürgertour“ teil. „Auch wenn wir schon lange in Oranienburg wohnen – wir kennen längst nicht alle Ecken. Einiges sieht man aus dem Auto einfach nicht.“

Drei Stunden lang rollte die Gruppe am Sonnabend durch Oranienburg, vom Schlossplatz aus ging es zum Oranienburger Kanal und von dort aus nach Sachsenhausen. Es folgte ein Abstecher ins Gewerbegebiet, bevor es über die Schleuse nach Bernöwe – dem Wendepunkt der Tour – ging. Insgesamt radelten die Teilnehmer 31 Kilometer. „Oranienburg ist eine Stadt am Wasser. Die diesjährige Tour hat sich das als Thema gesetzt“, stellte Adelheid Martin fest. Die Leiterin der Oranienburger ADFC-Gruppe legte die Route in Absprache mit Laesicke fest. „Das machen wir schon zum 6. Mal. Es ist zu einer schönen Tradition geworden.“ Das verhältnismäßig wenig Teilnehmer dabei waren, verwunderte sie nicht: „Das Wetter hat wohl einige abgeschreckt.“ Bei zwölf Grad, dicken Wolken und einem lebhaften Wind kamen weniger Radler zusammen, als dies in den Vorjahren der Fall war. Laesicke nahm es gelassen: „30 ist eine sehr angenehme Zahl. Alle verstehen einen auch ohne Megafon und man hat genug Zeit, sich zu unterhalten.“

Auf das Handzeichen des Bürgermeisters hin legte die Gruppe unterwegs einige Stopps ein. Laesicke gab Einblicke in die Stadtgeschichte, stellte aktuelle Projekte vor und wies auf Themen der Zukunft hin. So sprach er etwa davon, dass man die Schleuse in Friedrichsthal wieder in Betrieb nehmen wolle. „Ziel es ist, eine Verbindung zwischen den Berliner und den Ruppiner Gewässern herzustellen.“ Ein weiteres Thema war die Einwohnerentwicklung der Stadt. Laesicke betonte, dass Oranienburg nach wie vor eine wachsende Stadt sei. Er zeigte Neubaugebiete, etwa in Sachsenhausen und wies auf die Standortvorteile der Kreisstadt hin. „Viele Zuzügler kommen aus Berlin und sind überrascht, wie sich Oranienburg in den vergangen Jahrzehnten entwickelt hat.“

Das ein Großteil der Neubürgertour-Teilnehmer schon lange in der Stadt lebt, störte indes niemanden. „Es geht bei dieser Tour ja nicht nur darum, neuen Bürgern die Stadt zu zeigen.“ Ebenso wichtig sei Laesicke das Miteinander. „Es ist eine gute Möglichkeit, ungezwungen miteinander zu reden und Fragen loszuwerden.“ Laesicke nahm sich Zeit für die Bürger und ihre Hinweise. Im nächsten Jahr soll es die 7. Auflage der Tour geben.

Von Torsten Weigel

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