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Oberhavel Petition von Bürgern abgelehnt
Lokales Oberhavel Petition von Bürgern abgelehnt
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02:17 02.03.2018
Für die Franz-Schmidt-Straße in Schildow wurde 2016 eine Tempo-30-Zone angeordnet. Quelle: Ulrike Gawande
Schildow

41 Bürger aus dem Schildower Wohngebiet Pfaffenwald hatten eine Petition unterschrieben, die im Dezember 2017 an die Gemeindeverwaltung des Mühlenbecker Landes geschickt worden war. Die entsprechende Antwort der Gemeindeverwaltung stand am Montag nun auf der Tagesordnung der Gemeindevertretersitzung. Mit nur einer Nein-Stimme und 15 Ja-Stimmen wurde die ablehnende Reaktion der Gemeinde mehrheitlich beschlossen. Die Petition wurde abgewiesen.

Gefährliche Verkehrssituation beseitigen

Gefordert hatten die Anwohner der Straßen Rotdornweg, Krumme Straße und Rehwinkel, dass die Gemeinde „die äußerst gefährliche Verkehrssituation“ in ihrem Wohngebiet beseitigen möge. So hätte sich durch die 2016 in Kraft getretene Tempo-30-Zone und der damit verbundenen „rechts-vor-links“- Vorfahrtsregelung in der benachbarten Franz-Schmidt-Straße der Berufsverkehr in die Straßen der Petitionseinreicher hinein verlagert. Dies sei überaus gefährlich, so die Petenten der Bürgerinitiative Krumme Straße/Rehwinkel, da die Wohnstraßen des Pfaffenwaldes weder Rad- noch Gehwege hätten, und Fußgänger und Radfahrer so auf den schmalen Grünstreifen ausweichen müssten. Viele Berufstätige würden, so die Petenten, heute nicht mehr die Franz-Schmidt-Straße nutzen, um zur B 96a zu gelangen, sondern über die Wohnwege bis zur Bahnhofstraße/ B 96a fahren.

Franz-Schmidt-Straße ist Haupterschließungsstraße geblieben

Die Gemeindeverwaltung teilt jedoch nicht die Auffassung der Einreicher der Petition: Dass die Franz-Schmidt-Straße aufgrund der neuen Beschilderung ihre Haupterschließungsfunktion verloren und sich der Verkehr in die angrenzenden Straßen verschoben habe, sei nicht nachvollziehbar, ist in der Begründung zu lesen. Die Franz-Schmidt-Straße sei vielmehr als Sammelstraße für den Verkehr mehrerer Anliegerstraßen eines Wohngebietes einzustufen und diene als Zubringer zur Hauptverkehrsstraße B 96a/ Bahnhofstraße. Der Durchgangsverkehr in Richtung Glienicke sei hingegen von untergeordneter Bedeutung, weil er ebenfalls wieder auf eine Tempo-30-Zone treffe. „Eine Hauptstraßenbeschilderung und die damit freie Fahrt auf der Franz-Schmidt-Straße wäre hingegen ungeeignet, um Geschwindigkeiten zu minimieren.“ Zumal durch den Supermarkt, Kita, Hort und Bürgersaal sowie Friedhof bereits ein hohes Fußgängeraufkommen vorhanden und so eine Temporeduzierung unerlässlich ist.

Interessenabwägung

In der Interessenabwägung soll der Beschluss der Beschilderung in der Franz-Schmidt-Straße bestehen bleiben, da eine Abordnung der 30er-Zone und damit die Wiederherstellung der Vorfahrtsstraße laut ersten Gesprächen mit der Verkehrsbehörde zur Folge hätte, dass die Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 50 heraufgesetzt würde. Mittlerweile wurde in der Franz-Schmidt-Straße ein Geschwindigkeitsanzeigegerät vor der Kita installiert, um die Autofahrer zu sensibilisieren, sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit zu halten.

Franz-Schmidt-Straße kommt auf die Prioritätenliste

Überdacht werden soll aber das historische Pflaster der Franz-Schmidt-Straße, das eine Lärmbelastung für die Anwohner darstellt. So soll die Straße in die Prioritätenliste aufgenommen und für den Ausbau vorgesehen werden.

Von Ulrike Gawande

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