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Petzolds Vorschlag zum Finowkanal

Bundestagsabgeordneter in Liebenwalde Petzolds Vorschlag zum Finowkanal

Harald Petzold, Bundestagsabgeordneter der Linken, hörte sich in Liebenwalde etliche Fragen und Probleme an. Für die Liebenwalder spielt die Zukunft des Finowkanals und damit die touristische Entwicklung in der Stadt eine große Rolle. Zieht sich der Bund aus der Betreibung der Wasserstraße zurück, hat das für die Stadt und die Region große Folgen.

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Harald Petzold (3. v. l.) im Gespräch in Liebenwalde.

Quelle: Privat

Liebenwalde. Etwa 15 Interessierte waren der Einladung des Bundestagsabgeordnete der Linken, Harald Petzold, gefolgt und kamen am Mittwoch zu einer Sprechstunde in die Begegnungsstätte der Volkssolidarität. Bei Kaffee und hausgebackenem Kuchen kam man schnell ins Gespräch.Und das drehte sich unter anderem um den Finowkanal und das Angebot des Bundes, für 75 Millionen Euro die Betreibung des Kanals an die Kommunen zu übertragen. Harald Petzold machte dazu deutlich, dass er die Kommunen mit dieser Aufgabe finanziell überfordert sieht. Er werde sich dafür stark machen, dass sich Bund und Land hälftig die Kosten teilen und die KAG, die kommunale Arbeitsgemeinschaft Region Finowkanal, die Betreibung übernehmen sollte.

In der KAG arbeiten die zehn Anrainerkommunen des Finowkanals, unter ihnen die Stadt Liebenwalde, sowie vielfältige Akteure, Vereine und Behörden. Die angebotenen 75 Millionen Euro sind eine einmalige Summe für die Betreibung der Schleusen, wodurch der Kanal durchgängig von Liebenwalde bis Niederfinow für Motorboote befahrbar bliebe. Die Alternative wäre, die Betreibung bleibt beim Bund, wobei dann die Schleusen außer Betrieb genommen werden. Noch diskutieren die Stadtverordneten und Gemeindevertreter über dieses Angebot. Siegfried Mattner, Fraktionsvorsitzender der Linken in der Liebenwalder Stadtverordnetenversammlung, wies eindringlich darauf hin, dass dieses Projekt einen hohen Stellenwert für Liebenwalde hat. Mattner sieht in der Entwicklung des Wassertourismus eine Chance für die Entwicklung im ländlichen Raum.

Von Andrea Kathert

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