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Pfarrer Ballhorn zu Ehren

Oranienburg Pfarrer Ballhorn zu Ehren

Einem großen Mann, der die Geschichte von Oranienburg bewahrt hat, wurde am Dienstagabend vor der Nicolaikirche eine späte Ehre zu teil. Carl Friedrich Christian Ballhorn kam 1824 als junger Pfarrer und wirkte 46 Jahre in Oranienburg. 1850 veröffentlichte er die erste Chronik der Stadt _ ein großartiges Geschichtswerk. Nun trägt der Kirchvorplatz seinen Namen.

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Der Vorplatz der Nicolaikirche trägt einen Namen.

Quelle: : Andrea Kathert

Oranienburg. Mit dem 18-Uhr-Geläut der Glocken von St. Nicolai wurde gestern Abend der Platz vor der Kirche nach Pfarrer Carl Friedrich Christian Ballhorn benannt. 1824 war der damals 31-jährige Gemeindepfarrer und Seelsorger in Oranienburg geworden und wirkte 46 Jahre lang in der St. Nicolai Kirche. Der Enthüllung des Schildes ging ein Festakt in der Kirche voraus, in dem Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke daran erinnerte: „Vielen ist zu DDR-Zeiten die Freude an Geschichte ausgetrieben worden.“ Jörn Lehmann aus Liebenwalde sagte in seiner Laudatio: Ballhorn habe Oranienburg etwas sehr Wertvolles hinterlassen, die Geschichte der Stadt, in einem sehr umfangreichen Werk. Pfarrer Arndt Farack wusste zu berichten, Ballhorn hätte in seinem Vorwort geschrieben, wie wenig doch die Oranienburger über ihre Geschichte wüssten. Das könnte sich in dieser Woche ändern. Die Benennung war der Auftakt einer Festwoche anlässlich der Kirchweihe des Stüler-Baus vor 150 Jahren. Farack lud für Donnerstag zu einem Geschichtsabend in die Kirche ein. Um 19.30 Uhr beginnt die Veranstaltung in der Nicolaikirche: „800 Jahre Oranienburger Geschichte in Geschichten“ – eine kurzweilige Lesung, unter anderem mit dem Bürgermeister, aus dem Geschichtswerk von Pfarrer Ballhorn, Max Rehberg und anderen Ortschronisten, untermalt mit Musik von Bach, Schumann und anderen berühmten Komponisten.

Am Sonntag, 16. Oktober, findet ab 9.30  Uhr ein Festgottesdienst mit dem Ökumenischen Chor, Kantor Jack Day und der Sopranistin Charlotte Rackwitz zu „150 Jahre Kirchweihe“ statt. Sie alle arbeiten seit langem an Bachkantaten und wollen das Ergebnis ihrer Zusammenarbeit zum Kirchweihjubiläum gemeinsam mit dem Amicus Kammerorchester präsentieren. Aus der Vorgängerkirche der Nicolaikirche werden ein Altarbild aus dem 18. Jahrhundert, Altarleuchter sowie ein Kruzifix zu sehen sein, die vom Kreismuseum als Leihgaben zur Verfügung gestellt wurden.


Von Andrea Kathert

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