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Pfarrer Nico Vajen wechselt nach Berlin

Flatow Pfarrer Nico Vajen wechselt nach Berlin

Zwei Jahre lang arbeitete Pfarrer Nico Vajen in den Kirchengemeinden in Flatow, Linum und Umgebung. Nun zieht er weg und geht nach Berlin-Hellersdorf. Am Sonnabend, 24. Juni, wird er in Linum verabschiedet. Aber eine Nachfolgerin könnte vielleicht schon bereit stehen.

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Pfarrer Nico Vajen kurz nach seinem Dienstantritt im Jahr 2015 vor der Kirche in Flatow.

Quelle: Robert Tiesler

Flatow. Die evangelische Kirchengemeinde steht bald ohne eigenen Pfarrer da. Nico Vajen verlässt den Pfarrsprengel Linum, zu dem neben Flatow auch Hakenberg-Tarmow und Tietzow gehören. Auch der Pfarrsprengel Karwesee mit Betzin, Dechtow und Brunne in Ostprignitz-Ruppin gehörte zu seinem ­Wirkungskreis. Zwei Jahre lang hat er dort gearbeitet, er war als noch junger Pfarrer im Entsendedienst, diese Zeit endet nun. Er zieht mit seiner Familie von Linum nach ­Berlin-Hellersdorf um. Dort tritt er zum 1. August eine neue Pfarrstelle an.

Natja Guse, die Vorsitzende des Gemeindekirchenrates Flatow/Tietzow, bedauert den Weggang von Nico Vajen sehr. „Er ist jung, frisch und dynamisch“, sagte sie am Montag. Er sei für Ideen immer ­offen, sei auch kritikfähig und ­könne Kritik äußern, ohne beleidigend zu sein, so Natja Guse weiter. „Wir konnten immer sehr gut mit ihm zusammenarbeiten, wir haben uns ergänzt und konnten auch viel voneinander lernen.“

Dass der 35-Jährige, der aus Scheeßel in Niedersachsen stammt, nur zwei Jahre da ist, war von vornherein klar. „Er hätte nach dem ­Entsendedienst bleiben können oder er kann sich danach etwas Neues suchen“, erläutert Natja Guse. Am Sonnabend, 24. Juni, findet auf dem Kirchengelände in der Nauener Straße 49 in Linum das Johannisfest statt. Eröffnet wird es um 14 Uhr mit einem Freiluftgottesdienst. Superintendent Thomas Tutzschke wird Pfarrer Vajen dort verabschieden.

Die Flatower und die anderen betroffenen Kirchengemeinden werden ab 1. August von Pfarrerin Antje Freye aus Fehrbellin betreut. „Wir hoffen, dass sie unsere Gemeinden dann auch fest übernimmt“, sagt Natja Guse. Das ist möglich, denn die Pfarrerin hat bislang keine eigene Gemeinde. Drei Monate hat der Gemeindekirchenrat die Möglichkeit, die Pfarrerin zu „prüfen“, dann könnte eine Entscheidung über ihre Zukunft fallen.

Von Robert Tiesler

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