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Oberhavel Pfarrer Sallowski wohnt wieder im Dorf
Lokales Oberhavel Pfarrer Sallowski wohnt wieder im Dorf
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15:45 21.09.2016
Ingeborg und Harry Sallowski leben seit drei Monaten in der Alten Schule in Vehlefanz. Quelle: Robert Tiesler
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Vehlefanz

Ein neuer Lebensabschnitt – und irgendwie auch zurück zu den Wurzeln. Fast ein Vierteljahr leben Ingeborg und Harry Sallowski inzwischen in der Alten Schule in Vehlefanz. Aus Marwitz waren sie dorthin gezogen, in den Altbau des sanierten Gebäudes, in dem sich nicht nur eine Arztpraxis und eine Tagespflege, sondern auch das neue altersgerechte Wohnheim befindet.

21 Jahre lang lebte das Paar in Marwitz. Davor aber – von 1967 bis 1995 – im Vehlefanzer Pfarrhaus, direkt neben ihrer jetzigen Wohnstätte. Harry Sallowski ist deshalb im Dorf kein Unbekannter, 28 Jahre lang war er der Pfarrer in Vehlefanz, seine Frau Ingeborg die Katechetin. „Es sind liebe Menschen hier“, sagt der 86-Jährige. „Im Dorf treffen wir immer wieder Bekannte.“ Der Supermarkt gegenüber ist ein zentraler Treffpunkt, da kommen die beiden auch immer noch relativ schnell hin.

Die Alte Schule in Vehlefanz. Quelle: Robert Roeske

In die Alte Schule zogen sie, weil sie im alten Haus in Marwitz kaum noch Treppen steigen konnten. „17 Stufen die schmale Treppe hoch, und man konnte keinen Lift einbauen“, sagt Ingeborg Sallowski. Sie hatten sich schon für das altersgerechte Wohnheim angemeldet, als es noch ein privater Investor bauen wollte. „Später hat sich dann Erika Kaatsch für uns eingesetzt.“ Das Paar schmunzelt. „Man nennt das hier ja auch schon die ,Villa Kaatsch’“, sagt der ehemalige Pfarrer. Immerhin war es die Ortsvorsteherin, die sich stark für das Wohnprojekt in der Vehlefanzer Dorfmitte eingesetzt hatte.

Kennengelernt haben sich die beiden bei einem Praktikum in Mecklenburg. Mehr als 60 Jahre ist das her. Er hatte sie von der jungen Gemeinde ins nächste Dorf mitgenommen. „Es hat gleich auf dem Heimweg gefunkt“, sagt die 83-Jährige. Am 4. August 1956 haben die geheiratet, vor einigen Wochen feierten sie die diamantene Hochzeit. Erst lebten und arbeiteten sie in der Altmark, dann bot sich zum Jahresbeginn 1967 die Stelle in Vehlefanz an. Als evangelische Kirchenleute betrieben sie auch ein Stück Seelsorge. „Oft kamen auch Genossen zu uns, die Gewissensbisse hatten“, erinnert sich die Pfarrersfrau.

Die Bibel und der Glaube sind ihnen sehr wichtig. Ebenso wie der Humor. „Humorvoll zu leben, das ist uns gelungen, man sollte nicht alles so wichtig nehmen“, sagt Harry Sallowski. „Die Arbeit hat uns immer Spaß und Freude bereitet.“

In Vehlefanz wollen sie nun noch einige schöne Jahre verbringen. Alles, was sie brauchen, haben sie um sich. Und dann sind da ja auch noch die Kinder. Sie kommen, wenn sie gebraucht werden.

Von Robert Tiesler

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