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Oberhavel Pfiffige Ostereiersucher
Lokales Oberhavel Pfiffige Ostereiersucher
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00:17 17.04.2017
Glückliche Hortkinder im Friedrichsthaler Wald. Quelle: Andrea Kathert
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Friedrichsthal

Also, die Hortkinder von Friedrichsthal haben es drauf. Sie sind tolle Ostereierfinder. Und einfach hatte es ihnen der Osterhase am Donnerstag nun wirklich nicht gemacht. Schon am Morgen begann der Tag mit einem besonderen Frühstück: einem Osterbrunch, zu dem alle Kinder etwas mitgebracht hatten. Und nicht nur Brötchen und Obst, auch leckerer Kuchen und Windbeutel standen auf dem Tisch.

So gut gestärkt konnte beim Ostereiersuchen eigentlich nichts schief gehen. Die beiden Horterzieher Sascha und Michael hatten sich heimlich aus dem Staub gemacht, um im Wald schon mal die Überraschungen zu verstecken. Im Hort herrschte helle Aufregung. Nicht nur die Kinder waren beim Anziehen schon ganz quirlig. Die drei Horterzieherinnen mussten vor dem Ausflug auch noch mal ganz schnell auf die Toilette.

Auch Nele, Sofie, Aaliyah und Chiara (v. l.) hatten ihren Spaß. Quelle: Andrea Kathert

„Normalerweise haben wir 73 Hortkinder hier, von der ersten bis zur vierten Klasse“, sagte Sabrina Schulz. Sie ist die Teamleiterin im Hort. Außer Sascha und Michael standen ihr noch Christine Meißner und Sandra Wendel zur Seite. Am Donnerstag waren es nur 33 munter plappernde Hortkinder, die sich auf den Weg machten und schon nach wenigen Minuten auf die erste Überraschung trafen. Plötzlich stand eine Erzieherin auf der Straße, die schon längere Zeit krank ist. Es dauerte nur Sekunden bis sie von allen Kindern umringt und herzlich begrüßt wurde.

Auch an die Erzieherinnen Sabrina Schulz, Sandra Wendel und Christine Meißner (v. l.) hatte der Osterhase gedacht. Quelle: Andrea Kathert

Und weiter ging’s Richtung Wald. Irgendwann stand Erzieher Sascha mit wichtiger Miene vor den Kindern und verriet, dass sich der Osterhase hier auf dieser Fläche rumgetrieben hätte. Im Handumdrehen waren die Kinder ausgeschwärmt. „Ha, das sind schwierige Verstecke“, sagte Sascha. Schließlich habe er schon 15 Jahre Erfahrung beim Ostereierverstecken. Unter Steinen, gut getarnt mit Farnen und Moos oder in alten Baumstümpfen lagen die Osterüberraschungen. Doch die Friedrichsthaler Kinder sind pfiffig. Nach nicht mal zwei Minuten war die erste kleine Tüte gefunden. „Die kleinen Osterhasen haben wir mit den Kindern vorher selbst gebastelt“, erzählt Sandra Wendel, die noch in der Erzieherausbildung ist. Mehr als 30 Toilettenpapier-Papprollen haben auf diese Weise noch eine schöne Weiterverwendung gefunden.

Freudestrahlend kam ein Kind nach dem anderen zu den Erzieherinnen gerannt, um stolz ihren Papp-Osterhasen zu zeigen, der mit Gummibärchen, Schokolade und einem Lolly gefüllt war. Etwas bedröppelt schauten eigentlich nur die drei Frauen drein, weil der Osterhase sie vergessen hatte.

Horterzieher Michael Schuldig. Quelle: Andrea Kathert

Doch Sascha und Michael gehören offenbar zu den engsten Vertrauten von Meister Lampe. Und schon suchten auch die drei Frauen ganz emsig den Waldboden ab. Nach einer Stunde zog der Tross glücklicher Kinder und Erzieherinnen wieder in Richtung Kita. Und eines der Mädchen hatte gleich eine tolle Idee: „In die Papprollen können wir Stifte stecken und dem Osterhasen einen Brief als Dankeschön schreiben.“

Nach so einer schönen Geste wird der Osterhase im nächsten Jahr bestimmt wieder in Friedrichsthal vorbeischauen.

Von Andrea Kathert

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