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Piraten und Musik beim Havelspektakel

Hennigsdorf Piraten und Musik beim Havelspektakel

Mehrere tausend Besucher zog es am Sonnabend zum „Havelspektakel“ in den Hennigsdorfer Hafen, wo die Ersatzveranstaltung für das Stadtfest stattfand, das wegen des barrierefreien Umbaus des Postplatzes abgesagt werden musste. Doch die meisten Gäste waren von der maritimen, entspannten Atmosphäre positiv beeindruckt.

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Quelle: Ulrike Gawande

Hennigsdorf. Wohin man am Sonnabend rund um den Hennigsdorfer Hafen beim „Havelspektakel“ auch blickte, man sah in zufriedene Gesichter: Die Ersatzveranstaltung für das traditionelle Stadtfest, das wegen des barrierefreien Umbaus des Postplatzes ausfallen musste, war zu einem echten Volltreffer geworden.

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Die Ersatzveranstaltung für das abgesagte Stadtfest entpuppte sich zu einem absolut entspannten, feuchtfröhlichen Ereignis am Hennigsdorfer Hafen.

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War tagsüber das Geschehen noch auf mehrere Bereiche verteilt, konzentrierte sich das Fest abends auf die Bühne am Hafen. „Es ist eine schöne Atmosphäre, auch wenn es weniger Fahrgeschäfte als beim Stadtfest gibt“, fand Steffi Röhl aus Hennigsdorf. „Aber hier sind die Leute draußen und es gibt ein großes Angebot für Kinder. Nur die Jugendlichen kommen etwas zu kurz.“ Der Kinderbereich befand sich mit dem Angebot der Artistenschule aus Berlin, des Jugendclubs Conny Island und der Freiwilligen Feuerwehr auf dem eingezäunten Bereich, auf dem in den nächsten Jahren die Ferienhäuser der Marina Stadthafen entstehen sollen. Alles sei sehr entspannt, war man sich unter den Organisatoren einig.

„Nur das Riesenrad fehlt“, erklärte Doreen Hohmann aus der Havelstadt. Ansonsten sei der Hafen als Ort für ein Fest sehr schön. Sommerlicher, wie sie sagte. Und die im Hafen vertäuten Boote würden zusätzliches Urlaubsgefühl vermitteln. Genau richtig für ein Sommerfest. Und so waren die Sitzbänke in der Marina Stadthafen gut gefüllt, an denen es sich die Besucher mit Grillwurst und Getränken gut gehen ließen. Mehr als gut gefüllt war nachmittags auch die Fläche vor der Hafenbühne, als die „Hitpiraten“ die Gäste in Stimmung brachten.

Die nachfolgenden Schlick-Schipper, der wohl kleinste Shantychor der Welt, bestehend aus Kapitän Kraut und Leichtmatrose Pit sowie Bordratte Freddy, sorgten mit viel Klamauk dafür, dass auch die jüngsten Festbesucher an den traditionellen Seemannsliedern ihren Spaß hatten. So entpuppte sich ihr Bühnenschiff die „Flotte Lotte“ als fahrbares Instrumentarium: Die Wanten waren Marimbaphone, die der Leichtmatrose behände zu spielen wusste und im Vorschiff verbargen sich Bass, Steeldrum und Schlagzeug. Um Akkordeon und Ukulele ergänzt, erklang so zum Gesang sogar ein kleines Orchester.

Man sei überaus zufrieden mit dem Fest, erklärte Andrea Stadtaus von der Hennigsdorfer Stadtverwaltung. „Die Besucher haben sich wie erwartet gut verteilt. Wenn das Wetter so gut ist wie heute, ist das Fest am Hafen eine super Variante.“ Trotz aufwendiger Organisation.

Auch die am Hafen ansässigen Wassersportvereine verbuchten das Havelspektakel als Erfolg. Lediglich nördlich des Festgeländes klagten man über weniger Besucher. Es sei eben alles viel weitläufiger am Hafen, wohingegen es beim Stadtfest eher eng zugehe, so das Urteil von Andreas Ogaza. „Hier kann nicht nur der Mensch, hier können auch die Augen entspannen.“

Von Ulrike Gawande

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