Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 5 ° Regenschauer

Navigation:
Pläne für Neubrück

Hennigsdorf Pläne für Neubrück

Derzeit ist Neubrück kein attraktiver Wohnstandort in Hennigsdorf. Viele Gebäude sind verfallen und das Erholungspotenzial im Bereich des Waldes und des Landschaftsschutzgebietes am Wasser wird nicht genutzt. Das soll sich ändern. Schon 2018 will man seitens der Stadt auf dem 13,5 Hektar großen Gelände Planrecht geschaffen haben.

Voriger Artikel
Lange Anklageliste gegen 37-Jährigen Großmutzer
Nächster Artikel
Kleingärten sollen Autobahn weichen

Besucher warfen einen Blick auf die Pläne, die auch im Internet einsehbar sind.

Quelle: Ulrike Gawande

Hennigsdorf. Hennigsdorf gehen die Flächen für neue Baugebiete aus. Das kann man auch daran erkennen, dass nun möglichst schnell in Neubrück Planrecht geschaffen werden soll. Derzeit gibt es auf der anderen Seite der Havel, neben den Flüchtlingen in der Asylbewerberunterkunft, gerade einmal 22 Wohnungen. Ginge es nach den Plänen der Stadt, die Dienstagabend im Rahmen einer Bürgerversammlung zur frühzeitigen Bürgerbeteiligung vorgestellt wurden, könnte es auf den 13,5 Hektar Land zukünftig, inklusive der dann zu Wohnungen umgebauten Gemeinschaftsunterkunft, zwischen 230 (Planvariante A) und 380 (Planungsvariante B) Wohneinheiten geben.

Derzeit sei Neubrück kein attraktiver Wohnstandort, viele Gebäude seien verfallen und das Erholungspotenzial im Bereich des Waldes und des Landschaftsschutzgebietes am Wasser werde nicht genutzt. So formulierte das Berliner Büro Topos mehrere Planungsziele: Beseitigung städtebaulicher Missstände, Neuordnung, Erschließung und Versorgung des Gebietes, eine soziale Durchmischung der Bevölkerung und die Schaffung von Naherholungsflächen und Aufenthaltsbereichen.

Ziel sei es, schon im kommenden Jahr Baurecht zu schaffen, stellte Jutta Pauluhn, Fachdienstleiterin im Bereich Stadtplanung klar. Ein Gewerbegebiet sei dabei nicht das Ziel, sondern eine Mischbebauung. „Gewerbliche Nutzung bleibt erhalten, aber nur als Zwischenlösung.“ Und so versuchte Jutta Pauluhn die bei der Versammlung anwesenden Gewerbetreibenden zu beruhigen, die sich um ihre Zukunft sorgen. Wie Silke Riebschläger, die mit ihrem Mann seit 20 Jahren in Neubrück einen Tiefbaubetrieb betreibt. „Ein Umzug würde uns 20 000 Euro kosten, das macht die Firma kaputt. Wir hoffen, dass uns die Stadt etwas anbieten wird, wo wir vielleicht nicht nur arbeiten, sondern auch wohnen können“, so die Berlinerin, die seit 30 Jahren selbstständig ist. „Kommen Sie auf uns zu und sagen Sie, was Sie brauchen“, forderte Pauluhn die Gewerbetreibenden zu einer gemeinsamen Suche nach alternativen Standorten auf.

Von Ulrike Gawande

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Oberhavel


MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg