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Pläne für einen Festgarten vorgestellt

Schwante Pläne für einen Festgarten vorgestellt

Die Landschaftsarchitektin Anke Werner aus Berlin stellte ihre Vision eines neugestalteten Dorfplatzes in Schwante vor. Er führt momentan eher ein Schattendasein. Das Areal zwischen Kirche, Gemeindezentrum und Kita könnte zu einem Festgarten umgestaltet werden.

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Der Dorfplatz in Schwante liegt etwas unauffällig zwischen Kirche, Gemeindezentrum und Kita.

Quelle: Robert Tiesler

Schwante. Der Dorfplatz in Schwante führt momentan eher ein Schattendasein. Das Areal zwischen Kirche, Gemeindezentrum und Kita steht zwar allen offen, aber so richtig einladend ist die etwa 6000 Quadratmeter große Fläche nicht. Das soll sich demnächst jedoch ändern.

Am Montagabend stellte die Landschaftsarchitektin Anke Werner aus Berlin ihre Vision eines neugestalteten Dorfplatzes vor – ging aber auch auf die Historie ein. So wurde die Fläche schon als Pfarrhof genutzt, als Schul- und Künstlergarten, später sind dort Sportgeräte errichtet worden. „Die hohen Bäume waren wohl mal Hecken“, erläuterte Anke Werner. Allerdings mache der Platz jetzt den Eindruck von einer losen Ansammlung von Dingen, da sei kein wirkliches Konzept erkennbar.

Das solle sich ändern. Wichtig sei es, die historischen Gebäude mehr hervortreten zu lassen und als Umrahmung wirken zu lassen. „Das sind schöne Ruhe- und Rückzugsflächen.“ Entstehen könnte ein Festplatz mit Feuerstelle, Aufenthalts- und Sitzmöglichkeiten und Spielflächen für Kinder. Möglicher Name: „Schwantener Festgarten“. Die Rasenfläche bildet das Herzstück, an einer noch nicht genau bestimmten Stelle soll die Feuerstelle entstehen. In einem Rondell drumherum könnten verschiedene Sitzmöglichkeiten geschaffen werden – normale Bänke, Steinsitze oder auch eine Hängematte. Verknüpft werden könnte das mit verschiedenen Spielmöglichkeiten. Im Hintergrund wäre Raum für einen Kräutergarten mit typischen Nutzpflanzen.

Die Pläne kamen am Montagabend im Ortsbeirat gut an. „Das ist anders, als ich mir es vorgestellt habe“, gab Ortsvorsteher Dirk Jöhling (BfO) zu. Er fand die Ideen aber gut. „Es hat Charme, dass wir das nach und nach entwickeln können.“ Er sieht dort ein hohes Entwicklungspotenzial.

Bürgermeister Peter Leys (BfO) gab zu bedenken, dass nur etwa zehn Prozent der betroffenen Flächen der Gemeinde Oberkrämer gehören, „das meiste gehört der Kirche.“ Man müsse sich darüber einig werden, gemeinsam dort etwas auf die Beine zu stellen.

Einig waren sich alle Beteiligten, dass dort ein Ort geschaffen werden müsse, der den Kitakindern, den Jugendlichen und den dort lebenden Senioren gerecht werden müsse. Genau beschlossenen worden ist aber noch nichts.

Von Robert Tiesler

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