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Plentz: Feierstunde im Klubhaus-Saal

Kremmen Plentz: Feierstunde im Klubhaus-Saal

Es ist ein kleiner historischer Moment für Kremmen gewesen: Die Eröffnung der Bäckerei Plentz im Klubhaus fand nämlich im großen Saal in der ersten Etage statt. Die Besucher konnten sich ansehen, wie es dort momentan aussieht – und ein bisschen von der Zukunft träumen.

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Karl-Dietmar Plentz (l.) und Kremmens Ortsvorsteher Eckhard Koop mit einem Stadtwappen aus Holz.

Quelle: Julian Stähle

Kremmen. Das war am Freitag ein großer Moment für viele der geladenen Ehrengäste. Historisch, nannte ihn Karl-Dietmar Plentz. Die Eröffnung der Bäckerei im Klubhaus fand nämlich im großen Saal in der ersten Etage statt. Die Überlegung von Karl-Dietmar Plentz: Man solle sehen, was für einen Schatz dieses Haus in sich trägt.

Die Decke im großen Saal ist noch kein Hingucker

Die Decke im großen Saal ist noch kein Hingucker.

Quelle: Robert Tiesler

Und so sahen sich die Besucher am Freitagnachmittag zunächst mal um: Zur Bühne, so groß und doch so leer. An die Decke, an der Kabel zu sehen sind und wo der Putz stellenweise fehlt. Auf das alte Plakat von 1998, das auf eine Hundezüchter-Veranstaltung hinweist.

So voll war der Saal gut 20 Jahre lang nicht mehr

So voll war der Saal gut 20 Jahre lang nicht mehr.

Quelle: Robert Tiesler

Unten, im Flur, hängen neuerdings Plakate vom Kremmener Karnevals aus den Jahren 1967 und 1968. „Die hatten wir im Archiv“, erzählte Reiko Meißner, der Chef des Karnevalsclubs.

Reiko Meißner vom Karnevalsclub mit historischen Plakaten, die nun im Flur des Untergeschosses hängen

Reiko Meißner vom Karnevalsclub mit historischen Plakaten, die nun im Flur des Untergeschosses hängen.

Quelle: Robert Tiesler

In Zusammenhang mit den Bauarbeiten am Gebäude nannte Plentz in seiner Rede die Stichworte Glaube, Liebe und Hoffnung. „Glaube kann man gut übersetzen mit Vertrauen“, sagte er. „Und es ist gut, wenn man einander vertraut.“ Damit meinte er die Bauleute, die Stadtpolitiker und alle, die rund um das Vorhaben damit zu tun hatten. Die Hoffnung verbindet er damit, dass sich die Baukosten irgendwann amortisieren. „Aber das traue ich der Stadt zu“, so Plentz.

Besonders bewegt ihn das Engagement der Familie Busse, die damals den Gasthof an Stelle des heutigen Klubhauses errichtet hatten. Mit dabei hatte Plentz eine Bibel von 1707 – eine Leihgabe der Familie, die Brände und Kriege überstanden hatte. Mit Blick auf den immer noch unsanierten Saal sagte er: „Hier schnuppert man Zukunft.“ Tatsächlich ist weiter unklar, was in den Etagen über der neuen Bäckerei passieren wird, derzeit läuft ein studentischer Ideenwettbewerb.

Die alte Bibel von 1707

Die alte Bibel von 1707.

Quelle: Julian Stähle

Der Saal ist mit vielen Erinnerungen behaftet: „Meine letzte Veranstaltung hier war 1994 meine Jugendweihe“, sagt Bürgermeister Sebastian Busse (CDU).

Am Sonnabend um 10 Uhr beginnt die Eröffnungsfeier für alle Besucher.

Von Robert Tiesler

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