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Politiker äußern sich zu Asyl in Borgsdorf

Willkommenskultur Politiker äußern sich zu Asyl in Borgsdorf

Im Stadtteil Borgsdorf sollen laut der Unterbringungskonzeption des Landkreises Oberhavel ab Februar kommenden Jahres 240 Asylbewerber in einer Gemeinschaftsunterkunft untergebracht werden. Auch in Hohen Neuendorf hat sich deshalb bereits eine Initiative mit dem Namen „Willkommen in Hohen Neuendorf“ gegründet.

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Auf dem Schulgrundstück an der Margeritenstraße 3 in Borgsdorf will der Landkreis ab Februar 2016 bis zu 240 Flüchtlinge und Asylbewerber in einer Gemeinschaftsunterkunft beherbergen.

Quelle: Helge Treichel

Hohen Neuendorf. Im Stadtteil Borgsdorf sollen laut der Unterbringungskonzeption des Landkreises Oberhavel ab Februar kommenden Jahres 240 Asylbewerber in einer Gemeinschaftsunterkunft untergebracht werden. Das Gebäude wird nach den Ende Juni vorgestellten Plänen neben der Förderschule in der Margeritenstraße 3 in Modulbauweise errichtet. Fest steht jedoch bereits jetzt: Zukünftig werden auch in den anderen Stadtteilen Unterkünfte und Wohnungen für Flüchtlinge und Asylbewerber entstehen. Auch in Hohen Neuendorf hat sich deshalb bereits eine Initiative mit dem Namen „Willkommen in Hohen Neuendorf“ gegründet. Auf der bereits zugänglichen Internetseite (www.willkommen-hn.de) sind zu diesem aktuellen Thema Zitate von Kandidaten derbevorstehenden Bürgermeisterwahl zusammengestellt.

„Niemand verlässt seine Heimat, seine Familie und seine Freunde ohne Zwang. Oft sind es Krieg, Hunger und Vertreibung, die die Menschen verzweifeln lassen. Sie nehmen viele Entbehrungen für eine ungewisse Zukunft auf sich und lassen alles zurück. Wie andere Nationen in den 1940er Jahren Vertriebe aus Deutschland aufnahmen, werden auch wir alles tun, um den heutigen Flüchtlingen nicht nur eine Unterkunft, sondern eine neue Heimat zu geben.“ (Klaus-Dieter Hartung, Die Linke, Bürgemeister)

„Ja, wir wollen, dass Flüchtlinge in Hohen Neuendorf so gut wie möglich integriert werden. Information und Kommunikation sind dabei Grundsäulen.“ (Steffen Apelt, Bürgermeisterkandidat der CDU)

„Als erstes müssen wir denen, die bei uns ankommen, eine menschenwürdige Unterkunft geben. Hohen Neuendorf hat 25 000 Einwohner, da werden wir es doch schaffen, für einige hundert Flüchtlinge eine Lebensperspektive aufzuzeigen.“ (Josef Andrle, Bürgermeisterkandidat SPD)

„Warme Worte bauen keine Flüchtlingsunterkünfte. Hohen Neuendorf wird sich vor seiner Verantwortung nicht wegducken. Und wer jetzt mit der alten Floskel kommt, wir könnten ja nicht alle aufnehmen, dem sage ich: Das heißt nicht, dass wir niemanden aufnehmen. Artikel 1, Absatz 1 des Grundgesetzes ,Die Würde des Menschen ist unantastbar’ gilt in diesen Tagen auch und gerade für Menschen, die bei uns Zuflucht suchen!“ (Christian Erhardt, Bürgermeisterkandidat der FDP)

Von Helge Treichel

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