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Politiker setzt Zeichen gegen rechten Terror

Petzold solidarisch mit Antifa Politiker setzt Zeichen gegen rechten Terror

Der linke Bundestagsabgeordnete Harald Petzold hat am Sonntag noch einmal erklärt, warum er am Freitag in Oranienburg an der Antifa-Demo teilnahm – und was er von den selbst ernannten besorgten Bürgern hält. Der Politiker und seine Parteifreunde im Havelland waren zuletzt selbst Ziel von rechten Attacken.

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Linken-Politiker Harald Petzold.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Oranienburg. Bundestagsabgeordneter Harald Petzold (Linke) hat seine Teilnahme an der von Antifa-Gruppen organisierten Demonstration „Gemeinsam gegen Rassismus“ am Freitag in Oranienburg verteidigt. Der Politiker erklärte am Sonntag: „Es war richtig und wichtig, dass ich mich als Abgeordneter für die Teilnahme an dieser Demonstration entschieden habe. Ich möchte zum einen den jungen Antifaschist_innen zeigen, dass ich ihr Engagement unterstütze, wo ich nur kann, und mich damit auch ihrer Vorverurteilung oder Kriminalisierung widersetze.“ Seine Büros in Nauen und Falkensee sind mehrfach von Rechten angegriffen und beschädigt worden. Es sei versucht worden, das Auto der Vorsitzenden Linken-Kreisverbandes Havelland abzufackeln. „In Nauen steckten rechte Verbrecher im August die Sporthalle des Oberstufenzentrums in Brand und vernichten nicht nur 4 Millionen Euro Steuergelder, sondern nahmen auch in Kauf, dass dort Menschen zu Schaden kommen!“, so Petzold. „Ich weiß sehr gut, wie rechter Terror sich anfühlt. Und es sind rechte Hetzer wie Karl-Michael Merkle alias Michael Mannheimer, die dafür verantwortlich sind! Nein, auf dem Schlossplatz versammelten sich nicht sogenannte besorgte Bürger, sondern zum großen Teil bekennende Nazis. Und Bürger die denen hinterherlaufen, machen sich deren Gesinnung zu eigen.“ Er sei stolz auf die vielen Menschen die auf der anderen Seite des Oranienburger Schlossplatzes gemeinsam gegen Hetze und rechte Propaganda demonstriert haben. Großer Dank gelte auch den Organisator_innen des anschließenden Antirassistischen Konzerts im Oranienwerk und den Bands die dort ohne Gage spielten, so Petzold.

Von MAZonline

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