Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Polizeiüberblick: Mehrere tausend Euro ergaunert
Lokales Oberhavel Polizeiüberblick: Mehrere tausend Euro ergaunert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:33 29.03.2018
Mehrere tausend Euro ergaunerten Betrüger von einer 82-jährigen Hennigsdorferin über Telefonbetrug (Symbolbild). Quelle: DPA
Hennigsdorf

Eine 82-jährige Hennigsdorferin erhielt am Donnerstag (8. Februar) gegen 13.30 Uhr einen Anruf eines ihr unbekannten Mannes. Dieser gab sich als Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes Berlin (BKA) aus und erklärte der Frau, dass es in ihrer Bank Unstimmigkeiten gäbe und ihr Geld daher nicht sicher wäre. Um ihr Geld zu schützen, sei es erforderlich, dieses abzuheben und einem Mitarbeiter des BKA zu übergeben. Die Frau begab sich daraufhin zu ihrer Bank und hob mehrere Tausend Euro ab. Während dessen hielt der angebliche Polizist kontinuierlich telefonischen Kontakt zur der Frau und baute weiteren Druck auf. So fuhr sie auf Anweisung des Mannes zu einer weiteren Bankfiliale und hob noch mehr Geld von ihrem Konto ab. Die Summe übergab sie dann gegen 16 Uhr einer ihr unbekannten Frau. Am Freitag (9. Februar) meldete sie den Sachverhalt schließlich der Polizei. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen Betrugs aufgenommen.

Hohen Neuendorf: Sprinter gestohlen

Einen in der Fontanestraße in Hohen Neuendorf abgestellten Pkw Mercedes Sprinter mit dem amtlichen Kennzeichen OHV-MB 63 entwendeten bislang unbekannte Täter am Freitagabend (9. Februar). Nach dem Fahrzeug und den amtlichen Kennzeichen wurde die Fahndung eingeleitet. Der Wagen hat einen Wert von etwa 40.000 Euro.

Hennigsdorf: Hakenkreuz

An einem Garagenkomplex in der Hradeker Straße brachten bislang unbekannte Täter im Zeitraum vom Sonnabend (10. Februar) bis Sonntag (11. Februar) ein 30 x 30 Zentimeter großes Hakenkreuz auf. Auch auf weitere Garagen wurden mehrere unterschiedliche Symbole gesprüht. Der entstandene Sachschaden wurde mit etwa 100 Euro beziffert.

Grüneberg: Roter Pkw

Am Sonnabend (10. Februar) informierten Anwohner aus dem Dorfanger in Grüneberg gegen 23.40 Uhr die Polizei darüber, dass ein unbekanntes rotes Fahrzeug einen im ruhenden Verkehr stehenden Pkw stark beschädigt und sich dann unerlaubt vom Unfallort entfernt hatte. Darüber hinaus wurden ein Grundstückszaun sowie ein Stromkasten in Mitleidenschaft gezogen. Vor Ort trafen die Beamten auf mehrere Anwohner, die sich die Unfallörtlichkeit anschauten. Der rote Pkw konnte im Rahmen der anschließend eingeleiteten Fahndung nicht mehr festgestellt werden. Durch den Unfall entstand ein vorerst geschätzter Sachschaden in Höhe von 5000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Leegebruch: Schloss gestochen

Mittels Schlossstechen verschafften sich unbekannte Täter im Zeitraum von Freitag (9. Februar) bist Sonntag (11. Februar) Zugang zum Kofferraum eines in der Leegebrucher Lindenstraße stehenden Lkw Renault Master. Aus dem Kofferraum entwendeten die Täter nach bisherigen Erkenntnissen ein Elektroschweißgerät. Insgesamt entstand durch den Diebstahl ein Schaden von 1500 Euro.

Schildow: 15-Jähriger unter Cannabiseinfluss

Ein 15-Jähriger wurde am Freitagabend mit einem Microcar (Leichtfahrzeug, 45 km/h) in Schlangenlinien fahrend von einem Zeugen beobachtet. Die Beamten kontrollierten den Jugendlichen in der Schildower Bahnhofstraße. Er gab an, am Donnerstag Cannabis konsumiert zu haben. Eine Blutprobenentnahme wurde durchgeführt. Der junge Mann war im Besitz der Führerscheinklasse AM, die durch einen Modellversuch im Land Brandenburg bereits an 15-Jährige (sonst 16) ausgegeben werden kann. Mit dieser Fahrerlaubnisklasse können nicht nur Zweiräder bis 60 km/h sondern auch Leichtkraftautos (drei- oder vierrädrig) bis 45 km/h gefahren werden.

Zehdenick: Unter Drogen

Polizeibeamte kontrollierten am Sonntag (11. Februar) gegen 12.30 Uhr in der Berliner Straße in Zehdenick eine 35-jährige VW-Fahrerin, die offenbar unter Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf Kokain und Cannabis. Nach der Blutprobenentnahme wurde der Frau die Weiterfahrt untersagt.

Oranienburg: Jugendliche bedrohen Mann mit Gürtel

Ein 52-jähriger Mann wurde am Sonnabend (10. Februar) in der Stralsunder Straße in Oranienburg gegen 12 Uhr von vier Jugendlichen bedroht. Der Mann fuhr mit dem Rad auf dem Gehweg. Aufgrund der Enge kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den Personen. Einer der Jugendlichen nahm dann offenbar einen Gürtel, schwang ihn in Richtung des 52-Jährigen und drohte damit, ihn zu schlagen. Zeugen konnten den eintreffenden Beamten die Fluchtrichtung der vier Jugendlichen nennen, so dass diese an einem Supermarkt in der Nähe angetroffen werden konnten. Der 17-Jährige und die drei 14-Jährigen aus Berlin-Neukölln waren auf einem Ausflug in der Stadt. Ihre Personalien wurden aufgenommen, der 52-Jährige erstattete Strafanzeige wegen Bedrohung.

Leegebruch: Schweißgerät gestohlen

Aus einem in der Lindenstraße in Leegebruch abgestellten Renault Master wurden in der Zeit vom Freitag (9. Februar) bis Sonntag (11. Februar) ein Elektroschweißgerät entwendet. Die Hecktür des Lkw wurde gewaltsam geöffnet. Es entstand ein Sachschaden von etwa 1500 Euro.

Hennigsdorf: Im Schlüpfer auf dem Gehweg

Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens stellte am Sonntagmorgen (11. Februar) gegen 4.15 Uhr einen Mann, der alkoholisiert und nur mit einem Schlüpfer bekleidet war, vor einem Autohaus in der Ruppiner Chaussee in Hennigsdorf fest. Der Mitarbeiter lud den jungen Mann in sein Auto ein und brachte ihn zur Rettungsstelle. Die Rettungskräfte informierten die Polizei. Mithilfe eines Dolmetschers konnte der 19-jährige Rumäne befragt werden. Er war bei einem Freund in der Albert-Schweizer-Straße und hatte dort mit anderen getrunken. Wieso er barfuß und nur mit einer Unterhose bekleidet auf der Straße lag, gab er nicht an. Eine Straftat konnte ausgeschlossen werden. Die Beamten brachten den Mann anschließend zu der Adresse des Freundes.

Zehdenick: Eingangstor eingedrückt

Das elektrische Eingangstor zu einem Grundstück in Burgwall drückten unbekannte Täter am Freitag (9. Februar) in der Zeit von 11.30 bis 17.00 Uhr auf. Danach machten sie sich offenbar an der Kellertür des Hauses zu schaffen und beschädigten diese. In das Gebäude gelangten sie jedoch nicht. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist nach ersten Erkenntnissen noch nicht bekannt.

Weitere Polizeimeldungen >>

Von MAZonline

Die Veltener Stadtverwaltung muss bis zum Herbst prüfen, ob Live-Übertragungen der Stadtverordnetenversammlung technisch, rechtlich und finanziell machbar sind. Damit will die Fraktion DUO politische Prozesse transparenter machen, um Politikverdrossenheit entgegenzuwirken. Die Stadtverordneten befürworten die Idee.

15.02.2018

Im Januar wurde Schimmel entfernt, von den Lichtkuppeln tropft es sporadisch: In der neu errichteten Sporthalle am Neuen Gymnasium Glienicke wird nun nach der Ursache der Nässe gesucht.

11.03.2018

Die Hennigsdorferin Heidi Hühnel besucht als ehrenamtliche Alltagsbegleiterin regelmäßig ältere Menschen. Im Rahmen des Pur-Projektes „mitmenschen“ kümmern sich 17 Ehrenamtler um rund 20 Senioren in Hennigsdorf und Umgebung. Sie haben ein offenes Ohr, gehen mit den Leuten spazieren oder einkaufen. Für die Familien ist das eine Entlastung.

15.02.2018